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Taucher suchen Spuren des Serienmörders

Die New Yorker Fahnder jagen fieberhaft nach dem Serienmörder von Long Island. Er hat mindestens zehn Personen umgebracht. Die Polizei setzt nun Hubschrauber und Taucher ein.

Das letzte identifizierte Opfer einer anhaltenden Mordserie: Jessica Taylor wurde am 9. Mai ohne Kopf und Hände auf Long Island aufgefunden.
Das letzte identifizierte Opfer einer anhaltenden Mordserie: Jessica Taylor wurde am 9. Mai ohne Kopf und Hände auf Long Island aufgefunden.
Keystone
Leichenteile von mindestens 10 Personen wurden bisher gefunden: Die Polizei sucht das Ufer ab.
Leichenteile von mindestens 10 Personen wurden bisher gefunden: Die Polizei sucht das Ufer ab.
Keystone
Nützliche Helfer: Spürhunde der Polizei kommen ebenfalls zum Einsatz.
Nützliche Helfer: Spürhunde der Polizei kommen ebenfalls zum Einsatz.
Keystone
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Bei der Jagd nach einem Serienmörder auf Long Island haben Taucher der Polizei vor der Küste der New Yorker Insel nach Spuren gesucht. Drei Ermittler in Froschanzügen durchkämmten heute mit Schaufeln und Metalldetektoren die Gewässer in der Nähe eines beliebten Strandes.

«Sie suchen Beweismittel, irgendwelche Beweismittel, die mit den gefundenen sterblichen Überresten zu tun haben», sagte Polizeikommissar Richard Dormer bei einer Medienkonferenz. Unterstützt werden sollten die Sucharbeiten aus der Luft.

Mutmasslicher Täter bleibt unauffindbar

Die Fahnder stehen angesichts der Angst der Bevölkerung und des enormen Medieninteresses zunehmend unter Erfolgsdruck, bislang gibt es aber keine heisse Spur. Auf der Suche nach der 24-jährigen Shannan Gilbert, die seit Mai vergangenen Jahres spurlos verschwunden ist, war die Polizei im Dezember nahe der Ortschaft Oak Beach auf die Leichen von vier Prostituierten gestossen.

Auch Gilbert soll als Prostituierte gearbeitet haben. Ende März wurden vier weitere weibliche Leichen gefunden, die noch nicht identifiziert sind. Medienberichten zufolge ergaben die Autopsien allerdings, dass Gilberts Leiche nicht darunter ist. Am Montag fanden Suchmannschaften dann an zwei Stellen im dichten Gebüsch entlang eines abgelegenen Strandes weitere Leichenteile. Mittlerweile gehen die Ermittler davon aus, dass mindestens 10 Personen umgebracht wurden.

SDA/miw

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