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Tod am Susten: Warum dort die Leitplanken fehlen

Erst ohne Nebel und ohne Regen wird sichtbar, wie steil der Unfallhang am Sustenpass tatsächlich ist.

8.8.2019: Die Unfallspuren: Über diese Stützmauer stürzte der Geländewagen in den Abgrund. Er prallte 100 Meter weiter unten auf die Passstrasse (Bildmitte). Im Hintergrund ist der Steinsee zu sehen.
8.8.2019: Die Unfallspuren: Über diese Stützmauer stürzte der Geländewagen in den Abgrund. Er prallte 100 Meter weiter unten auf die Passstrasse (Bildmitte). Im Hintergrund ist der Steinsee zu sehen.
Bruno Petroni
7.8.2019: Hier auf der Sustenpassstrasse kam das Militärfahrzeug nach einem 100-Meter-Sturz zu liegen.
7.8.2019: Hier auf der Sustenpassstrasse kam das Militärfahrzeug nach einem 100-Meter-Sturz zu liegen.
Bruno Petroni
Die Unfallstelle befindet sich oberhalb des Steinseelis.
Die Unfallstelle befindet sich oberhalb des Steinseelis.
Bruno Petroni
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Die wohl schlimmste Horrorvorstellung jedes Verkehrsteilnehmers wurde am Mittwochmorgen für zwei Armeerekruten Realität: Mit ihrem Mercedes-G300-Geländewagen in Richtung Steingletscher fahrend, gerieten sie 600 Meter unter der Passhöhe mitten im Heubergrank – einer 200-Grad-Haarnadelkurve im Stuhlweng (Obertal) – über den neun Zentimeter hohen Fahrbahnrand hinaus, durchschlugen drei Begrenzungssteine und stürzten über die fünf Meter hohe Stützmauer in den Abgrund hinab.

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