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Tödliche Unfälle: Berner Polizei handelt

Am Mittwoch wurden in Worb und Ittigen zwei Buben auf dem Schulweg getötet. Die Kantonspolizei stellt per sofort an den Strassen mehr Beamte auf.

Ein tragischer Tag: Im Andenken an den verstorbenen Zehnjährigen wurden in Worb Kerzen, Blumen und Plüschtiere niedergelegt.
Ein tragischer Tag: Im Andenken an den verstorbenen Zehnjährigen wurden in Worb Kerzen, Blumen und Plüschtiere niedergelegt.
Valérie Chételat

«Es war ein tragischer Tag», sagte Polizeisprecherin Daniela Sigrist gestern am Telefon. Am Mittwoch kamen bei Unfällen im Kanton Bern drei Menschen um. In Ittigen und Worb starben zwei Knaben auf dem Schulweg; in Heimiswil verunglückte eine 58-jährige Fussgängerin.

Im Kappelisackerquartier in Ittigen wurde um etwa 7.20 Uhr morgens ein achtjähriger Zweitklässler auf dem Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle von einem Lastwagen überfahren. Er war sofort tot. In Worb erfasste gleichentags nach sechs Uhr abends ein Auto einen Zehnjährigen. Der Bub wurde mehrere Meter weggeschleudert und dabei so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später im Spital starb. Das Auto hielt nach dem Zusammenstoss nicht an. Der Knabe hatte die Enggisteinstrasse auf dem Fussgängerstreifen mit einem Trottinett überqueren wollen. Er war auf dem Heimweg vom Schulhaus Wyden II in Worb.

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