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Tödlicher Schnaps im Slum

In Armenvierteln in Kenia sind in den vergangenen Tagen mindestens 17 Menschen durch illegal gebrannten Schnaps ums Leben gekommen.

Ärzte kämpfen noch um das Leben mehrerer Patienten, die das gefährliche Getränk zu sich genommen haben. Die berichtete die Zeitung «The Standard» am Dienstag. Andere Käufer des Gebräus, das als «Changa» bezeichnet wird, seien bereits erblindet.

Überlebende berichteten, sie hätten am Wochenende bei einem Trinkgelage jeweils zehn Shilling pro Glas bezahlt; das sind umgerechnet zwölf Rappen. Einige klagten schon nach den ersten Gläsern über Magenschmerzen und Schwindel. Andere hingegen tranken bis zur Bewusstlosigkeit weiter.

Die kenianische Regierung hatte erst kürzlich nach einem ähnlichen Vorfall die Strafen für die Herstellung illegalen Schnapses verschärft. Doch weder die Hersteller des schwarz gebrannten Alkohols noch Händler oder Kunden lassen sich davon abschrecken.

SDA/raa

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