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Toilette von Saddam Hussein kommt ins Museum

Der ehemalige irakische Machthaber sass während seines Gerichtsverfahrens in einem versteckten Gefängnis auf einer Insel in Bagdad. Das Inventar der Zelle wird künftig in einem US-Museum zu sehen sein.

jak
Camp Victory: Hier war Saddam Husseins Zelle versteckt.
Camp Victory: Hier war Saddam Husseins Zelle versteckt.
Keystone
Der Umbau kostete Millionen. Von aussen wurde jedoch der zerstörte Anblick bewahrt.
Der Umbau kostete Millionen. Von aussen wurde jedoch der zerstörte Anblick bewahrt.
Keystone
Der Eingang zur Zelle von Saddam Hussein.
Der Eingang zur Zelle von Saddam Hussein.
Keystone
Der ehemalige irakische Machthaber verbrachte seine letzten Jahre in dieser Zelle.
Der ehemalige irakische Machthaber verbrachte seine letzten Jahre in dieser Zelle.
Keystone
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Ein Museum der Militärpolizei im US-Bundesstaat Missouri kann künftig mit einer besonderen Attraktion punkten: Dort werden bald die Tür, das Waschbecken und die Aluminiumtoilette aus der Zelle ausgestellt, in der der irakische Ex-Diktator Saddam Hussein während seines Gerichtsverfahrens im Irak sass. Zwischen 2004 und Ende 2006 verbrachte Hussein täglich in der Regel 23 Stunden in seiner Zelle, eine Stunde hatte er Ausgang auf dem Hof, sagte Oberst Jerry Brooks, Historiker der US-Armee.

Die Zelle Husseins befand sich in einem zerbombten Haus im US-Militärcamp Victory auf einer Insel inmitten eines künstlichen Sees in Bagdad. Der Umbau des «Gebäudes 114» in ein Hochsicherheitsgefängnis dauerte Monate und kostete mehrere Millionen Dollar. Von aussen wurde jedoch der zerstörte Anblick bewahrt, um keine neugierigen Blicke von Aussenstehenden anzuziehen.

Saddam Hussein führte den Irak von 1979 bis 2003 mit eiserner Hand. 2003 wurde er im Zuge des US-geführten Einmarsches in den Irak gestürzt und später festgenommen. Ende 2006 wurde der frühere Diktator wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet.

(AFP)

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