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Toter bei Messerstecherei in Asylunterkunft

In einer Asylbewerberunterkunft in Aarau kam es am Samstagmorgen zu einer Auseinandersetzung. Zwei Männer wurden schwer verletzt – einer verstarb im Spital.

Heftige Auseinandersetzung in einer unterirdischen Asylunterkunft in Aarau: Die Beamten fanden die zwei schwer verletzte Männer vor. (20. August 2016))
Heftige Auseinandersetzung in einer unterirdischen Asylunterkunft in Aarau: Die Beamten fanden die zwei schwer verletzte Männer vor. (20. August 2016))
Tele M1
Wie die Kantonspolizei mitteilte, trafen die Einsatzkräfte kurz darauf einen Mann an, der ein blutverschmiertes Messer in der Hand hielt.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, trafen die Einsatzkräfte kurz darauf einen Mann an, der ein blutverschmiertes Messer in der Hand hielt.
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Wenig später starb einer der beiden dort. Das zweite Opfer wurde notoperiert. Er befand sich danach ausser Lebensgefahr.
Wenig später starb einer der beiden dort. Das zweite Opfer wurde notoperiert. Er befand sich danach ausser Lebensgefahr.
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Bei einer Messerstecherei in einer unterirdischen Asylbewerberunterkunft beim Kantonsspital in Aarau ist am Samstagmorgen ein 43-jähriger Asylbewerber aus dem Iran ums Leben gekommen. Er starb im Spital. Ein weiterer wurde schwer verletzt.

Die Polizei rückte kurz vor 7 Uhr wegen einer Auseinandersetzung in die verzweigten unterirdischen Räume vor. Die Beamten fanden die beiden schwerverletzten Männer. Wie die Kantonspolizei weiter mitteilte, trafen die Einsatzkräfte kurz darauf einen Mann an, der ein blutverschmiertes Messer in der Hand hielt. Der mutmassliche Täter liess sich widerstandslos festnehmen.

Dank Operation gerettet

Ambulanzen versorgten die beiden Verletzten und brachten sie ins nahegelegene Kantonsspital Aarau. Wenig später starb einer der beiden dort. Das zweite Opfer wurde notoperiert. Der 25-jährige ebenfalls aus dem Iran stammende Mann befand sich danach ausser Lebensgefahr, wie Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau am Samstagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Jedoch könne es Tage dauern, bis das Opfer befragt werden könne. Das Dossier werde wie üblich die Staatsanwaltschaft übernehmen, die zu gegebenem Zeitpunkt – nach Auswertung der Spurensicherung am Tatort und dem Abgleichen mit Zeugenaussagen – über den genauen Tathergang informieren werde.

Der mutmassliche Täter ist nach Polizeiangaben ebenfalls aus dem Iran und 27 Jahre alt. Er wurde leicht an der Hand verletzt und im Spital ambulant behandelt. Auch der dringend Tatverdächtige ist laut Graser noch nicht befragt worden.

SDA/jros

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