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Toter Junge in Fahrwerk einer US-Maschine entdeckt

Als blinder Passagier versuchte offenbar ein schwarzer Jugendlicher von Afrika nach Europa zu gelangen. Seine Leiche wurde auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz entdeckt.

Ein Junge überlebte den Flug als blinder Passagier nicht. (30. Juli 2014)

Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz ist im Fahrwerksschacht eines Transportflugzeugs die Leiche eines Jugendlichen entdeckt worden. Es handele sich offenbar um einen blinden Passagier, teilte das US-Verteidigungsministerium am Dienstag in Washington mit.

Der leblose Körper sei am Sonntag bei einer Routineüberprüfung im Schacht des Fahrwerks gefunden worden. Es sei unklar, wann und wo der Jugendliche dorthin gelangt sei. Der Tote war den Angaben zufolge ein schwarzer Jugendlicher, womöglich aus einem afrikanischen Land.

Mit dem Transportflugzeug wurde dem Pentagon zufolge Nachschub zu US-Stützpunkten in Afrika geflogen. Ein Vertreter des Ministeriums sagte, die Maschine sei zu einer achttägigen Mission in Afrika gewesen und habe unter anderem Mali angeflogen. Deutsche Ermittler übernahmen den Fall.

Ramstein ist der wichtigste militärische Transport- und Frachtflughafen der US-Streitkräfte in Europa. Auf der Airbase starten und landen nicht nur Truppen und Fracht, sondern es werden auch verletzte Soldaten eingeflogen, die in der nahen US-Klinik in Landstuhl behandelt werden.

SDA/chk

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