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Traumwetter in den Bergen

Glücklich, wer am Wochenende in den Bergen war. Im Jurabogen sorgte Glatteisregen allerdings für zahlreiche Unfälle.

Viel Sonne: Ein Paraglider schwebt bei der Rigi, unten der Vierwaldstättersee, im Hintergrund der Pilatus. (7. Dezember 2013)
Viel Sonne: Ein Paraglider schwebt bei der Rigi, unten der Vierwaldstättersee, im Hintergrund der Pilatus. (7. Dezember 2013)
Reuters

Die Sonne schien, die Sicht war in den Bergen formidabel. In grossen Teilen des Mittellandes drückte hingegen der Nebel aufs Gemüt – zumindest in den Morgenstunden.

Am Samstag riskierten Autofahrer am Jurabogen wegen Glatteisregens Kopf und Kragen. Allein auf Baselbieter Strassen zählte die Polizei zwischen 08.00 und 11.00 Uhr 50 Unfälle und 250 Anrufe. Selbst Polizeiautos blieben auf spiegelglatten Strassen stecken. Zwei Fussgängerinnen zogen sich wegen der rutschigen Bedingungen Knochenbrüche zu.

Die meisten Unfälle endeten glücklicherweise «relativ glimpflich und mit Blechschäden», wie die Kantonspolizei Basel-Landschaft mitteilte. Zwei Personen wurden leicht verletzt, viele Autos mussten abgeschleppt werden. Aus Sicherheitsgründen wurden einige Strassen zeitweise gesperrt.

Auch im Kanton Jura verletzten sich drei Fussgänger bei Stürzen leicht. Die Kantonspolizei vermeldete zwölf Unfälle – davon zwei mit Verletzten. Und aus dem Berner Jura wurden am Samstag etwa ein Dutzend Verkehrsunfälle wegen vereister Strassen registriert.

Unten kalt, oben warm – und sonnig

Schuld war Glatteisregen in der Nord- und Westschweiz, wie der Wetterdienst Meteomedia mitteilte: In der markanten Inversionslage von vergangener Woche hatte sich eine kalte Grundschicht gebildet. Darüber war es aussergewöhnlich mild.

Die schwache Störung vom Samstag brachte etwas Schnee. Dieser schmolz in der warmen Schicht und fiel in die Frostluft darunter. Auf den gefrorenen Böden verwandelte sich das Wasser sofort wieder in Eis. Meteorologen sprechen in einem solchen Fall von Glatteisregen.

Verwöhnt wurden am Wochenende hingegen die Schneesportler. Die auf der Webseite von Schweiz Tourismus aufgeführten Stationen meldeten allesamt Sonnenschein. Die meisten sind schon geöffnet, zahlreiche Pisten jedoch noch geschlossen. Die Saison beginnt erst am nächsten Wochenende mit den Weihnachtsferien so richtig.

SDA/rub

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