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Tsunami-Warnung vor Papua-Neuguinea

Vor der Insel Neubritannien im Südpazifik hat es am späten Dienstagabend Ortszeit ein starkes Erdbeben gegeben.

Gefährdetes Gebiet: Die Erschütterungen ereigneten sich rund 45 Kilometer nordöstlich der Stadt Kokopo. (14. Mai 2019)
Gefährdetes Gebiet: Die Erschütterungen ereigneten sich rund 45 Kilometer nordöstlich der Stadt Kokopo. (14. Mai 2019)
Keystone

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Erdbebens vor Papua-Neuguinea mit 7,5 an. Das Geoforschungszentrum Potsdam bezifferte sie mit 7,6. Die Erschütterungen ereigneten sich rund 45 Kilometer nordöstlich der Stadt Kokopo. Das Zentrum befand sich in rund zehn Kilometern Tiefe.

Die Wetterbehörde Noaa warnte vor einem möglichen Tsunami für Papua-Neuguinea sowie die nahen Salomon-Inseln. Laut Noaa seien in Folge des Bebens gefährliche Tsunami-Wellen im Umkreis von tausend Kilometern vor allem entlang der Küsten der Inseln möglich.

Neuguinea, die Salomonen sowie zahlreiche weitere Inseln in der Region liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen. Die geologisch aktivste Zone der Welt zieht sich hufeisenförmig knapp 40'000 Kilometer um den grössten Ozean der Erde.

(SDA)

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