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Tsunami-Wellen hinterlassen Schäden in Kalifornien

In den USA entwickelt sich das Warten auf den Tsunami zu einem Event für Schaulustige. In Kalifornien wurde dies drei Männern zum Verhängnis.

Vor der Gefahr geflüchtet: Touristen am Flughafen nach der Tsunami-Warnung in Hanga Roa, Osterinsel. (11. März)
Vor der Gefahr geflüchtet: Touristen am Flughafen nach der Tsunami-Warnung in Hanga Roa, Osterinsel. (11. März)
Keystone
Alarmzustand: Ein Polizist wartet ebenso auf die Welle ...
Alarmzustand: Ein Polizist wartet ebenso auf die Welle ...
Reuters
Auf der Insel Oahu in Hawaii stürmen die Leute die Supermärkte.
Auf der Insel Oahu in Hawaii stürmen die Leute die Supermärkte.
Keystone
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Nach dem verheerenden Beben in Japan haben Ausläufer des Tsunamis Schäden an der Küste Kaliforniens angerichtet. Zwei Meter hohen Wellen trafen am Freitag auf die Stadt Crescent City. Rund 35 Boote und die meisten Anlegestellen im Hafen wurden zerstört.

Experten schätzten die Schäden in einer ersten Kalkulation auf rund zwei Millionen Dollar. Tausende Einwohner an der Küste wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Vier Personen wurden den Behörden zufolge von einer Welle ins Meer gerissen, aber kurz darauf gerettet.

Für die Westküste der USA war nach dem Beben in Japan eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Zuvor hatte der Tsunami bereits die zu den USA gehörenden Hawaii-Inseln erreicht. Ersten Berichten zufolge gab es dort aber keine grösseren Schäden.

Allerdings verfolgten auch tausende Schaulustige das Eintreffen des Tsunamis. In Nordkalifornien seien drei Männer ins Meer gerissen worden; zwei hätten sich retten können, der dritte werde vermisst, meldete ein lokaler Radiosender.

«Die Modelle zeigen, dass die Wellen langsam schwächer werden. Wir hoffen, dass in zwei bis fünf Stunden alles vorbei ist», sagte Laura Fugione von der US-Wetter- und Klimabehörde.

Chile evakuiert 5000 Kilometer Küste

Angesichts der Tsunami-Gefahr bereitet sich auch die Westküste Südamerikas auf die Flutwellen vor. Chiles Regierung ordnete die Evakuierung eines 5000 Kilometer langen Küstenabschnitts an. Es wurden bis zu drei Meter hohe Wellen erwartet.

In Ecuador rief Präsident Rafael Correa den Notstand aus. Am Fernsehen forderte er die Bewohner des Andenlandes auf, sich in höheren Regionen in Sicherheit zu bringen.Auf den Osterinseln vor Chile wurden ebenfalls Vorsichtsmassnahmen getroffen. An der Westküste von Mexiko wurden viele Häfen geschlossen.

sda/dapd/mrs/bru

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