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Twitter-Aktion rettet syrischen Flüchtling und seine Kinder

Mit der erschöpften Tochter auf dem Arm verkauft ein Mann Kugelschreiber auf den Strassen Beiruts. Das bewegende Foto brachte dank eines Tweets über 50'000 Dollar ein.

Verkauft Stifte, um sich Essen zu kaufen: Dieses Foto löste eine Welle der Solidarität aus.
Verkauft Stifte, um sich Essen zu kaufen: Dieses Foto löste eine Welle der Solidarität aus.
Twitter/Gissur Simonarson CN

Ein ergreifender Tweet löst derzeit eine Welle der Solidarität aus. Es zeigt einen Mann, der auf den Strassen von Beirut verzweifelt versucht, Kugelschreiber zu verkaufen. Auf seinem Arm trägt er ein erschöpftes Mädchen. Bekannt wurde das Bild, nachdem der Norweger Gissur Simonarson es auf Twitter verbreitet hatte. Der Tweet wurde tausende Male geteilt. Sofort meldeten sich unzählige Menschen, die dem Mann und seiner Tochter helfen wollten.

Um den Mann ausfindig zu machen, errichtete Simonarson einen Twitter-Account mit dem Namen #buypens ein. Mit Erfolg: Nur 24 Stunden später waren der Vater und das Mädchen identifiziert. Abdul war zusammen mit seiner vierjährigen Tochter Reem und seinem neunjährigen Sohn Abdelillah aus dem palästinesischen Flüchtlingslager Yamouk in Damaskus in den Libanon geflüchtet. Mit dem Verkauf der Kugelschreiber wollte er sich und seiner Familie etwas zu essen kaufen.

Simonarson erstellte eine Website, um Spenden für die syrische Familie zu sammeln. Innert einer halben Stunde kamen die ersten 5000 Dollar zusammen. Nach drei Stunden waren es 17'000 Dollar. Mittlerweile sind es über 56'000 Dollar. Aus der ganzen Welt wird gespendet. Das Geld gehe an die Organisation Lebanese 4 Refugees, die das Geld dann an Abdul und Reem übergeben soll.

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