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UBS-Banker springt in den Tod

Ein Asienmanager der Grossbank kehrte im Juni aus Hongkong nach London zurück, um dort die Party eines Freundes zu besuchen. Noch am selben Abend war der 36-Jährige tot.

Der Asienchef der Aktienderivate-Abteilung der UBS ist bei einem Sprung aus dem 4. Stock eines Londoner Hauses ums Leben gekommen. Der 36-Jährige war im September mit seiner Frau und dem kleinen Sohn nach Hongkong gezogen. Im Juni kehrte er für ein paar Tage nach London zurück, besuchte die Hochzeit eines Freundes und ein Grillfest, das ein weiterer Freund zu seinen Ehren gab.

An dieser Party konsumierte der Banker Kokain. Er legte sich schlafen, ging anschliessend auf den Balkon seines Gastgebers und sprang in den Tod. Das ergab eine gerichtliche Untersuchung zu seinem Tod, aus der die «Daily Mail» zitiert. Die UBS kommentiert den Tod ihres früheren Angestellten auf Anfrage von Redaktion Tamedia nicht.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Banker nach Angaben der Gerichtsmediziner seit seiner Studienzeit in Oxford regelmässig Kokain konsumiert haben. Das Blatt zitiert einen Freund des Verstorbenen mit den Worten, dieser habe oft schlecht auf Kokainkonsum reagiert: «Er konnte dann paranoid werden.» Die Gerichtsmediziner gehen laut dem Medienbericht davon aus, dass dem Verstorbenen «nicht vollständig klar war, was er tat».

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