Überlebender des Autounglücks in Schweden zurück in der Schweiz

Der 23-jährige Mann aus Adelboden, der als Einziger den schweren Autounfall in Nordschweden überlebt hat, ist zurück in der Schweiz.

Der Überlebende des Unfalls in Schweden wurde durch die Rega von Lulea nach Bern überführt.

Der Überlebende des Unfalls in Schweden wurde durch die Rega von Lulea nach Bern überführt. Bild: PD

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Wie die Gemeinde Adelboden gestern Abend mitteilte, befindet sich der Überlebende des Verkehrsunfalls vom vergangenen Wochenende in Schweden wieder auf Schweizer Boden. «Der 23-jährige verletzte Mann wurde durch die Rega von Lulea nach Bern überführt, wo er weiter hospitalisiert wird. Es geht ihm den Umständen entsprechend», heisst es in der Mitteilung, welche die Gemeinde aus Wunsch der Angehörigen des überlebenden jungen Mannes aus Adelboden veröffentlicht hat. Die Angehörigen haben zudem Bilder vom Rücktransport von Schweden in die Schweiz zur Verfügung gestellt.

Viel Lob für die Helfer

Der betroffenen Familie sei es ein grosses Anliegen, sich für die aussergewöhnliche, professionelle und liebevolle Unterstützung der lokalen Behörden wie Polizei und Spital, sowie des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA) und der Rettungsflugwacht zu bedanken. Und weiter: «Der Verletzte ist von der Arbeit der Behörden sehr berührt. Gleichzeitig ist er auch dankbar dafür, dass sich alle Beteiligten um seine Freunde kümmern, so wie er es machen würde.»

«Der Verletzte ist von der Arbeit der Behörden sehr berührt. Gleichzeitig ist er auch dankbar dafür, dass sich alle Beteiligten um seine Freunde kümmern.»

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, sei das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit den sechs Verstorbenen im Moment noch unklar, weil die schwedischen Behörden die Verunglückten nicht vor Anfang nächster Woche freigeben würden.

Warten auf Infos

Sobald mehr Informationen vorliegen, wird die Gemeinde Adelboden im Auftrag der Angehörigen weiter informieren. Gemeindeschreiberin Jolanda Lauber weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass sie in Absprache mit den Beteiligten als Auskunftsstelle für die Medien in erster Linie zur Verfügung stehe.

Sie bittet alle Medienvertreter, «dass die betroffenen Familien nicht mehr angegangen werden.» Gemeinderatspräsident Markus Gempeler hatte sich am Montag gegenüber dieser Zeitung fassungslos über das doch sehr aggressive Vorgehen von gewissen Medien gezeigt. «Dieser pietätlose Umgang ist doch sehr befremdend», hatte er gesagt. (sda)

Erstellt: 16.01.2019, 21:40 Uhr

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