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Und plötzlich kam das Gletscherwasser

In der Nacht auf Donnerstag begann sich der Favergesee auf dem Plaine-Morte-Gletscher im Berner Oberland zu entleeren. Das Schmelzwasser floss spektakulär ins Tal hinunter.

Auf dem Plaine-Morte-Gletscher (2700 Meter) an der Kantonsgrenze zum Wallis ist am Donnerstag (7.8.2014) ab dem frühen Morgen der zwei Millionen Kubikmeter Wasser fassende Favergesee ausgelaufen.
Auf dem Plaine-Morte-Gletscher (2700 Meter) an der Kantonsgrenze zum Wallis ist am Donnerstag (7.8.2014) ab dem frühen Morgen der zwei Millionen Kubikmeter Wasser fassende Favergesee ausgelaufen.
Bruno Petroni
Frühmorgendlicher Augenschein: Fredy (l.) und René Bowee im Rezliberg. Hinten rechts die Trübbachfälle, links Siebenbrünnen.
Frühmorgendlicher Augenschein: Fredy (l.) und René Bowee im Rezliberg. Hinten rechts die Trübbachfälle, links Siebenbrünnen.
Bruno Petroni
Stiebende Simmenfälle: Über 20 Kubikmeter Gletscherwasser pro Sekunde stürzten hier am Donnerstag talwärts. Der Barbarasteg (rechts) ist zurzeit gesperrt. (7.8.2014)
Stiebende Simmenfälle: Über 20 Kubikmeter Gletscherwasser pro Sekunde stürzten hier am Donnerstag talwärts. Der Barbarasteg (rechts) ist zurzeit gesperrt. (7.8.2014)
Bruno Petroni
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Es war am Donnerstag um fünf Uhr in der Früh, als beim Lenker Bauverwalter und GFO-Stabschef Jakob Trachsel der Alarm einging: Die erwartete Entleerung des Faverge-Gletschersees auf dem Plateaugletscher Plaine-Morte war in vollem Gang: «Seit Anfang Monat hatte der See wie schon letztes Jahr das Rekordvolumen von zwei Millionen Kubikmetern erreicht. Sobald das Wasser dann einen Weg unter dem Gletscher hindurch gefunden hat, geht es jeweils schnell», weiss Jakob Trachsel.

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