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Polizei verfolgte betrunkenen Autofahrer

Die Tessiner Behörden ermitteln beim tödlichen Unfall auf der A2 wegen vorsätzlicher Tötung. Ersten Ermittlungen zufolge war der Fahrer bereits gemeldet.

Tödlicher Verkehrsunfall im Tessin: Nach der Kollision mit einem Auto auf der A2 kam der Fahrer eines Motorrollers ums Leben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den Autolenker - er wird der vorsätzlichen Tötung und schwerer Verkehrsdelikte verdächtigt.

Nach einer ersten Befragung wurde der Autofahrer vorübergehend festgenommen, wie die Tessiner Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei gemeinsam mitteilten. Bei ihm und beim Unfallopfer handelte es sich jeweils um 36-jährige Italiener mit Wohnsitz in der Schweiz.

Gemäss Zeugenaussagen war der Verdächtige viel zu schnell unterwegs. Die Polizei schickte deshalb bereits vor dem Unfall mehrere Patrouillen los, um den fehlbaren Lenker zu stoppen - erfolglos. Untersuchungen hätten zudem ergeben, dass er mit einem erhöhtem Blutalkoholspiegel unterwegs gewesen sei, teilten die Tessiner Strafverfolgungsbehörden heute mit. Weitere Ermittlungen laufen.

Die Kollision hatte sich am Freitagnachmittag um 17 Uhr nahe Sigirino auf dem Monteceneri ereignet. Die Autobahn war wegen des Unfalls kurzzeitig komplett gesperrt.

SDA/roy

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