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Zwei Schweizer unter den Schwerverletzten

Bei einer Kollision im Arlbergtunnel sind elf Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Das EDA steht mit den österreichischen Behörden in Kontakt.

Im längsten Strassentunnel Österreichs nahe der Schweizer Grenze ist es zu einem schweren Unfall gekommen. (7. Januar 2018)
Im längsten Strassentunnel Österreichs nahe der Schweizer Grenze ist es zu einem schweren Unfall gekommen. (7. Januar 2018)
zeitungsfoto.at/APA, Keystone

Im österreichischen Arlbergtunnel sind bei einem schweren Verkehrsunfall elf Personen verletzt worden, vier davon schwer. Vier Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt, darunter zwei aus der Schweiz.

Zwei Schweizer sind schwer verletzt worden, wie Pressesprecher Rudolf Meusburger von der Landespolizeidirektion Tirol auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt. Dabei handelt es sich um einen 36-Jährigen aus dem Kanton St. Gallen und einen Thurgauer. Unter den Leichtverletzten stammt mindestens ein Opfer aus der Schweiz. Eine 46-jährige St.-Gallerin wurde leicht verletzt. Bei den anderen beiden Schwerverletzten handelt es sich um Insassen aus einem Auto aus Grossbritannien.

Die vier Schwerverletzten wurden mit Rettungshelikoptern in Spitäler geflogen. Die Verletzten wurden in die Innsbrucker Klinik sowie in Spitäler in Zams, Bludenz und Feldkirch eingeliefert.

EDA in Kontakt mit Wien

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA hat Kenntnis vom Unfall, wie Mediensprecherin Silvia Müller auf Anfrage von Redaktion Tamedia sagt. Die Schweizer Vertretung in Wien stehe in Kontakt mit den Behörden vor Ort. Man habe derzeit aber noch keine offiziellen Informationen über Schweizer Opfer.

Der Tunnel, der eine wichtige Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg ist, war während rund zweieinhalb Stunden für die Dauer des Rettungseinsatzes gesperrt, wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Innsbruck berichtete. Auch ein Auto mit deutschen und eines mit britischen Kennzeichen waren in den Unfall verwickelt. Der Verkehr wurde laut «oe24.at» über den Arlbergpass umgeleitet.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr auf der Tiroler Seite des fast 14 Kilometer langen Tunnels. Laut Agenturangaben geriet der Lenker des Autos aus Grossbritannien auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem deutschen und zwei Autos aus der Schweiz.

SDA/oli

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