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Uni-Mitarbeiter auf US-Campus erschossen

Im US-Staat Indiana eröffnete ein Student das Feuer auf einen wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Universität. Offenbar nahm der Verdächtige das 21-jährige Opfer gezielt ins Visier.

Schütze und Opfer sollen sich gekannt haben: Der Täter wird von Sicherheitskräften festgenommen. (21. Januar 2014)

Ein Student hat an einer Universität im US-Staat Indiana das Feuer eröffnet und dabei einen Menschen getötet. Kurz nach der Attacke stellte sich der Schütze auf dem Campus einem Beamten und wurde festgenommen, wie der Polizeichef der Universität Purdue, John Cox, mitteilte. Bei dem Opfer handelte es sich demnach um einen 21-jährigen wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Die tödlichen Schüsse fielen am Dienstagmittag (Ortszeit) in einem Kellerraum der Fakultät für Ingenieurswesen. Offenbar habe der Verdächtige das Opfer gezielt ins Visier genommen, sagte Cox. So sei sonst niemand verletzt worden. Das Tatmotiv ist jedoch noch unklar.

Die Schiesserei löste auf dem Campus chaotische Szenen aus, das gesamte Areal wurde sofort von der Polizei abgeriegelt. Der Student Nick Wieland hielt sich zu dem Zeitpunkt gerade in einem Kellerraum auf, der sich gegenüber vom Tatort befand. «Ich hörte ein paar Schüsse und dann einen Mann schreien», sagte er der Zeitung «Journal & Courier». «Dann sind die letzten Schüsse verhallt, als ich mich unter den Tisch legte. Ich hatte einfach nur Angst. Die ganze Zeit über».

Die Studentin Julissa Martinez sagte der Nachrichtenagentur AP, sie sei in einer Psychologie-Vorlesung gewesen, als sie eine Warn-SMS von der Unileitung bekommen habe. «Der Dozent versuchte alles unter Kontrolle zu behalten, weil jeder ausflippte».

Etwa eine Stunde später gab die Universität in einer SMS-Nachricht an die Studenten Entwarnung. An der Bildungseinrichtung sind 40'000 Studenten eingeschrieben.

In der vergangenen Woche gab es zwei Schiessereien an Schulen in den USA. In Philadelphia und New Mexico wurden jeweils zwei Teenager verletzt.

AP/ldc/chk

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