Zum Hauptinhalt springen

US-Militärhelikopter stürzt in England ab – vier Tote

Ein Armeehubschrauber der US-Luftwaffe vom Typ Pave Hawk stürzte an der britischen Küste bei Norfolk ab. Dabei kamen alle vier Insassen ums Leben. An Bord des Wracks könnte sich Munition befinden.

Rettungsfahrzeuge auf dem Weg zur Unfallstelle im Osten von England: Der abgestürzte Helikopter hatte vier Besatzungsmitglieder an Bord. (8. Januar 2014)
Rettungsfahrzeuge auf dem Weg zur Unfallstelle im Osten von England: Der abgestürzte Helikopter hatte vier Besatzungsmitglieder an Bord. (8. Januar 2014)
Reuters
Alle vier Besatzungsmitglieder sollen ums Leben gekommen sein: Blick auf die Unfallstelle. (7. Januar 2014)Bild: Twitter/BrianEganPhoto
Alle vier Besatzungsmitglieder sollen ums Leben gekommen sein: Blick auf die Unfallstelle. (7. Januar 2014)Bild: Twitter/BrianEganPhoto
Twitter/BrianEganPhoto
An Bord der abgestürzten Maschine soll sich scharfe Munition befunden haben: Ein Helikopter HH-60G Pave Hawk im Einsatz im Irak. (Archivbild)
An Bord der abgestürzten Maschine soll sich scharfe Munition befunden haben: Ein Helikopter HH-60G Pave Hawk im Einsatz im Irak. (Archivbild)
Keystone
1 / 4

Beim Absturz eines US-Militärhelikopters in England sind offenbar alle vier Insassen ums Leben gekommen. Die Ursache war zunächst unklar. Der Helikopter war auf einem Stützpunkt der US Air Force stationiert und auf einem Übungsflug in niedriger Höhe unterwegs.

Der Helikopter vom Typ HH-60G Pave Hawk sei am Dienstagabend an der Küste der Grafschaft Norfolk nahe dem Ort Salthouse verunglückt, teilte der britische Luftwaffenstützpunkt Lakenheath auf seiner Internetseite mit.

Über den Zustand der vier Insassen sei zunächst nichts bekannt. Die Polizei von Norfolk geht davon aus, dass sie gestorben sind. Mehrere Medien berichteten, das US-Militär habe dies bestätigt. Weitere Informationen werde es aber erst geben, wenn die Angehörigen informiert seien. Am Boden wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt.

Munition an Bord

Der Helikopter der US Air Force war in Lakenheath stationiert. Die Crew sei auf einem Übungsflug in niedriger Höhe unterwegs gewesen, teilte der Stützpunkt weiter mit. Üblicherweise sind zwei Piloten sowie ein Schütze und ein Techniker an Bord.

Zahlreiche Rettungskräfte waren an der Unglücksstelle im Einsatz. Die Polizei warnte davor, dass möglicherweise Munition an Bord des Wracks sein könnte, und sperrte die Gegend weitläufig ab. Anwohner konnten jedoch in ihren Häusern bleiben. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass der Helikopter ins Meer gestürzt sein könnte. Rettungsboote rückten an.

Mehrere Helikopterunfälle

In Grossbritannien hatte es in den vergangenen Monaten zwei schwere Unfälle mit Helikoptern gegeben. Ende November vergangenen Jahres war im schottischen Glasgow ein Polizeihelikopter in ein Musiklokal gestürzt. Neun Menschen kamen ums Leben – die dreiköpfige Besatzung des Polizeihelikopters sowie sechs Gäste des mit 120 Menschen gefüllten Pubs.

Im August 2013 kamen beim Absturz eines Helikopters vor den schottischen Shetlandinseln vier Menschen zu Tode. Der Helikopter mit zwei Besatzungsmitgliedern und 16 Passagieren an Bord hatte Arbeiter einer Ölplattform an Land zum Flughafen Sumburgh bringen sollen. Er stürzte beim Landeanflug ins Meer.

SDA/ajk/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch