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Verheerender Monsun-Regen in Indien

Anhaltende Regenfälle haben im Osten Indiens zu schweren Überschwemmungen geführt. Bislang sind fast 80 Menschen ums Leben gekommen. Eine halbe Million Menschen verlor ihr Zuhause.

In Ostindien sind durch das Unwetter fast 80 Menschen ums Leben gekommen: Passanten bahnen sich in Manila den Weg durch die Fluten. (3. Juli 2012)
In Ostindien sind durch das Unwetter fast 80 Menschen ums Leben gekommen: Passanten bahnen sich in Manila den Weg durch die Fluten. (3. Juli 2012)
AFP
Das Alltagsleben steht still: Ein Taxifahrer steigt aus seinem überfluteten Auto. (3. Juli 2012)
Das Alltagsleben steht still: Ein Taxifahrer steigt aus seinem überfluteten Auto. (3. Juli 2012)
AFP
Regen ohne Ende: Überflutung in Assam. (1. Juli 2012)
Regen ohne Ende: Überflutung in Assam. (1. Juli 2012)
Reuters
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Rund 2,2 Millionen Menschen wurden durch Unwetter infolge des Monsun-Regens in Indien zur Flucht gezwungen, teilten die Behörden heute Montag mit. Am stärksten betroffen war der Bundesstaat Assam an der Grenze zu Bhutan und Bangladesh.

Nach Angaben der Regionalregierung von Assam zerstörten die Wassermassen tausende Behausungen, machten Strassen unpassierbar und überfluteten Äcker.

Mehr als 500'000 Obdachlose

Bislang seien mindestens 79 Menschen von Schlammlawinen getötet worden oder in den reissenden Fluten ertrunken, hiess es weiter. Mehr als 500'000 Obdachlose kamen nach Behördenangaben in Notunterkünften unter. Betroffen war auch der National-Tierpark Kaziranga, der für seine Tiger, Rhinozerosse und Elefanten bekannt ist. Das Gelände wurde demnach zu 70 Prozent überflutet. «Die Tiere versuchen, in sicherer Zonen zu gelangen», sagte ein Parkwächter der Nachrichtenagentur AFP.

Regierungschef Manmohan Singh versicherte nach einem Helikopterflug über die betroffenen Regionen in Assam, es werde alles getan, um den Menschen zu helfen. Auch in den benachbarten Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Manipur und Meghalaya gab es Überschwemmungen.

AFP/rub

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