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Verlassener Ehemann tötet zwölf Familienmitglieder

An einer Silvesterfeier in der Nähe der brasilianischen Stadt São Paulo kam es zu einem Blutbad. Unter den Todesopfern befindet sich die Frau und der achtjährige Sohn des Täters.

Ein überlebender Partygast telefonierte um Hilfe: Polizisten in São Paulo. (Symbolbild)
Ein überlebender Partygast telefonierte um Hilfe: Polizisten in São Paulo. (Symbolbild)
Andre Penner/AP, Keystone

Ein verlassener Ehemann hat am Silvesterabend in Brasilien blutige Rache an seiner Frau und deren Familie geübt: Er stürmte kurz vor Mitternacht eine Party zum Jahreswechsel und erschoss seine Frau und elf weitere Familienmitglieder.

Unter den Toten war auch der gemeinsame achtjährige Sohn, wie Lokalmedien am Sonntag berichteten. Der 46-Jährige nahm sich nach der Tat das Leben. Die Gewalttat ereignete sich in der Stadt Campinas rund hundert Kilometer von São Paulo entfernt. Berichten zufolge hatte sich das Paar erst kürzlich getrennt.

Weitere Gäste verletzt

Die zwölf Getöteten gehörten alle zur selben Familie. Nach Angaben der Polizei wurden drei Gäste der Party durch Schüsse verletzt, vier weitere blieben unversehrt. Einer von ihnen konnte sich demnach in ein Bad flüchten und von dort aus die Polizei alarmieren.

Brasiliens Präsident Michel Temer äusserte sich per Twitter erschüttert über die Tat und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

SDA/chi

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