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«Vielleicht werden wir die genaue Unfallursache nie wissen»

Die Walliser Staatsanwaltschaft schliesst technisches Versagen als Grund für das Carunglück in Siders praktisch aus. Das macht das Busdrama mit 28 Toten noch rätselhafter.

Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Der belgische Reisecar fährt in einem Tunnel in Siders mit voller Wucht in eine Tunnelwand. (13. März 2012)
Reuters
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Beim Unfall kommen 28 Menschen, darunter 22 Kinder, ums Leben. 24 Kinder werden verletzt. (13. März 2012)
Keystone
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Die Ursachenanalyse ist abgeschlossen. Technische Fehler können als Grund für den Unfall ausgeschlossen werden: Der Walliser Staatsanwalt Olivier Elsig präsentiert den Medien die Ergebnisse. (15. Juni 2012)
Keystone
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Vielleicht war der Chauffeur einen Moment unaufmerksam gewesen, als er am Abend des 13. März 2012 im Autobahntunnel bei Siders einen belgischen Car mit 52 Insassen in eine Mauer am Ende einer Nothaltebucht lenkte. Vielleicht war plötzlich ein gesundheitliches Problem aufgetaucht, das zum schlimmen Crash führte, bei dem 28 Menschen, die meisten Kinder, ihr Leben verloren. Die Walliser Staatsanwaltschaft ist drei Monate nach dem Unfall auf der A9 noch nicht in der Lage, den Grund für das Busunglück zu benennen.

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