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Von Elite-Truppe enttäuscht

Im Bieler Lindenquartier ist die Bevölkerung verärgert und verunsichert. Kritisiert wird die Polizei, weil Peter Hans Kneubühl zum zweiten Mal auf die Einsatzkräfte schiessen und erneut flüchten konnte.

Aufgewühlt: Bei den Anwohnern ist Peter Hans Kneubühl das Gesprächsthema Nummer eins.

Die Fensterläden einiger Häuser rund um den Mon-Désir-Weg, wo Peter Hans Kneubühl zweimal auf die Polizei geschossen hat, waren gestern geschlossen.

Viele Lindenquartier-Bewohner sind aus Angst vor dem Amokschützen zu Freunden weggezogen. Das bestätigte gestern Quartierlädeli-Betreiberin Heidi Häusler: «Viele meiner Kunden kommen nicht mehr einkaufen, weil sie das Haus nicht verlassen oder weggezogen sind.» Weil im Quartierlädeli die Kunden ausgeblieben sind, mussten Lebensmittel weggeworfen werden. «Besonders verderbliches Gemüse und Früchte mussten wir entsorgen», sagt die Angestellte Elisabeth Gerber. Und die beiden Lädelifrauen spüren Angst und Verunsicherung unter den noch wenigen Kunden. Sie seien von der Polizei enttäuscht, weil sie den Schützen noch nicht fassen konnten.

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