Wer vom «grössten Massaker» an Elefanten profitiert

Tierschützer berichteten von 87 erschossenen Elefanten in Botswana. Nun gibt es Zweifel. Auf den Spuren von Wilderern und Spendenjägern.

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Es sieht aus wie ein Zelt, das in sich zusammengefallen ist. Auf Höhe des ­Bauches ist ein grosses Loch, durch das man dorthin sehen kann, wo früher die Innereien waren. Neben dem Kadaver des Elefanten hat sich eine zähe schwarze Flüssigkeit gebildet, die man von ­weitem riecht, die nächsten Tage riechen wird.

Colonel George Bogatsu klopft mit dem Knöchel seiner Hand ein paar Mal auf die harte Haut des toten Elefanten und lauscht dem hohlen Ton hinterher, als könne er daraus etwas schliessen über die Todesumstände. «Das waren Wilderer», sagt er, «zuerst haben sie geschossen, dann haben sie, um Munition zu sparen und das Tier bewegungsunfähig zu machen, dem Elefanten die Wirbelsäule durchgeschnitten.» Er zeigt auf zwei Einschnitte am Rücken. Erst dann haben sie dem Elefanten die Stosszähne abgeschnitten, sie aus dem Gesicht herausgerissen mit Äxten oder Macheten und schliesslich Zweige über den Kadaver gelegt, damit die Aasgeier die Beute nicht entdecken hier im Norden Botswanas. Aasgeier sind von weitem zu sehen, sie helfen, die Wilderer zu finden.

Nirgendwo in Afrika

«Wir haben mehr Erfolge als Misserfolge», sagt Colonel George Bogatsu. Seit sechs Jahren leitet er die Einheiten der Botswana Defence Forces, die im Norden des Landes die Tierwelt vor Wilderern schützen und der Grund dafür sind, dass das Land seit Jahrzehnten den Ruf eines Musterschülers hat. Während in vielen anderen afrikanischen Ländern Diktatoren herrschen, landet Botswana jedes Jahr unter den am besten geführten Ländern der Welt. Sogar die Elefanten scheint es hierherzuziehen. Das wollen Studien belegen, in denen den Tieren Bewegungssensoren umgehängt wurden, die anzeigten, dass Elefanten in grossen Herden von Angola, Zimbabwe und Namibia nach Botswana wandern. Als würden sie wissen, dass sie hier geschützt werden wie sonst nirgendwo in Afrika.

So erschien es zumindest.

Anfang September dann die Schlagzeilen, dass es in Botswana zu einem «Massaker» an Elefanten gekommen sei. Dem «grössten, das ich bisher in Afrika gesehen oder von dem ich gelesen habe», sagte Mike Chase von der Tierschutzorganisation «Elephants Without Borders» der BBC. Andere Medien folgten, fast alle grossen Tierschutzorganisationen verfassten Pressemitteilungen, Experten waren bestürzt, Spendenkonten wurden eingerichtet. Die britische Premierministerin Theresa May drückte ihr Beileid aus. Nur wenige aber stellten die Frage, ob es das «Massaker» wirklich gegeben hatte.

40 Grad, kein Schatten

«Die Organisation behauptete, dass hier im Norden 87 tote Elefanten gefunden worden waren, wir haben nur 19 lokalisieren können. Nur bei 6 konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass sie von Wilderern getötet wurden», sagt George Bogatsu. Er steht in Camouflage-Uniform mitten in der Steppe. 40 Grad. Kein Schatten.

In gewisser Weise ist George Bo­gatsu als Zeuge zur Verteidigung Botswanas erschienen. Für das Land mit seinen zwei Millionen Einwohnern geht es um viel. Neben Bodenschätzen, Diamanten und Kupfer ist der Tourismus die grosse Industrie. Hier oben im Norden des Landes, wo die meisten Elefanten leben, mehr als 100'000, zieht sich der Flusslauf des Okavango durch die endlose Weite, an seinen Ufern stehen Lodges, von denen aus man Hunderte Elefanten an den Wasserstellen beobachten kann. Die Abendsonne taucht alles in ein ­mildes Licht. Es herrscht eine Stille, in der die Meldungen über Elefantenmassaker natürlich eine mittlere Staatskrise auslösten.

Elefanten zerstören Ernten und Häuser, wehren können sich die Menschen in Botswana nicht.

Einen ganzen Tag lang ist Colonel Bogatsu deshalb mit dem Hubschrauber über das Schutzgebiet geflogen, er ist immer wieder gelandet und hat fünf Kadaver von Elefanten inspiziert, von denen zwei eines natürlichen Todes gestorben seien und die Mehrzahl schon viele Monate in der Steppe verwest. «Es hat hier kein Massaker gegeben», sagt George Bogatsu.

Aber was dann?

«Elephants Without Borders» hat sein Büro in der Innenstadt von Kasane, einem kleinen Ort mit einer kleinen Mall und sonst nicht viel. Man kann hier nicht herumlaufen, weil Löwen und Elefanten immer wieder durch den Ort spazieren. Vor dem Büro der Tierschützer steht eine Mauer, ein Schild warnt vor Wachhunden, auf Klingeln reagiert niemand. Am Telefon sagt eine freundliche Stimme, dass niemand zu sprechen sei. Chef Mike Chase ist unterwegs, um Elefanten zu zählen.

Er tut das im Auftrag der Regierung, die alle paar Jahre eine Art Volkszählung für Elefanten durchführt, deren Ergebnis im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll. So steht es in einem Vertrag, den beide Seiten unterzeichnet haben. Warum ging Chase vorher an die Öffentlichkeit?

«Es werden sicher noch andere Geschichten in den Medien folgen, die ­Panik schüren über die zunehmende Gefahr der Wilderei», sagt Stephen ­Corry, der Direktor von Survival International, einer englischen Nichtregierungsorganisation.

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«Elephants Without Borders» hatte bisher einen guten Ruf in der Branche, muss sich aber wie alle Tierschutzorganisationen auch um die Einnahmenseite kümmern. Das Dilemma: Wenn sich die Zustände ändern, bedroht das die Existenz. Bei Organisationen, die gegen den Hunger in Afrika kämpfen, kann man schon seit langem beobachten, wohin das führen kann. Jedes Jahr ist von immer noch dramatischeren Hungersnöten die Rede, stehen noch mehr Menschen kurz vor dem Hungertod – belegbar ist das nicht immer.

Nur durch krasse Bilder und horrende Zahlen erreichen wir noch jemanden, sagen die Nothelfer hinter vorgehaltener Hand. Hat dieser Trend zur Übertreibung auch die Tierschützer erreicht?

Nachdem «Elephants Without Bor­ders» von einem «Massaker» gesprochen hatte, schlossen sich viele andere Organisationen der Empörung an, und vergassen nicht, auf ihr Spendenkonto hinzuweisen.

Furcht vor wilden Tieren

«Wir finden keine wissenschaftliche Basis für die dramatischen Behauptungen», sagt Mark Vandewalle, der zusammen mit zwei weiteren Wissenschaftlern die Berichte von «Elephants Without Borders» untersucht hat. Auch Vandewalle hat eine Station in Kasane, eine Mischung aus Forschungslabor und Tierpark. Schul­klassen aus der Umgebung kommen vorbei, um sich die Schlangen in den Terrarien anzuschauen und die Angst vor ihnen zu verlieren. Es ist nicht anders als in Europa, Afrikaner fürchten sich nicht weniger vor wilden Tieren als andere Menschen. Auch ein Grund, warum Elefanten getötet werden, sagen Tierschützer.

Vandewalle hat sich die Zahlen von «Elephants Without Borders» genauer angeschaut, vor allem den Satz, dass es sich bei den jüngsten Fällen von Wilderei in Botswana um «die grössten bisher in Afrika» handle, so hatte es ­Chase behauptet, so ging es um die Welt. Seine Gegner schlagen ihn mit seinen eigenen Zahlen: In einer früheren Veröffentlichung, dem Elefanten-Zensus von 2015, hatte Chase gesagt, dass in Angola die meisten Elefanten gewildert worden seien, «10 Prozent» der dort lebenden Gesamtpopulation. Die 87 getöteten Tiere, die er nun in Botswana entdeckt haben will, ergeben bei einer Gesamtzahl von 130'000 Tieren weniger als 0,1 Prozent.

Bedauerlich, aber im Rahmen, keine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren, so sieht es die Regierung, so sehen es andere Tierschützer. «Wir fragen uns, warum er etwas anderes behauptet», sagt Mark Vandewalle.

Militär schiesst sofort auf Wilderer

Mike Chase will keine Fragen be­antworten, sein Telefon ist ausge­schaltet. Seine Gegner glauben, dass es ihm um mehr geht als nur um Zahlen, Aufmerksamkeit, Spenden. Es geht auch um die Frage, wer mehr wert ist, der Mensch oder das Tier? Elefant oder Wilderer?

In Botswana sind viele der Meinung, dass der Mensch offenbar weniger zählt. Seit mehreren Jahren verfolgt das Militär eine «Shoot on sight»-Politik, es feuert also sofort, wenn es auf Wilderer trifft. «Wir senden eine klare Botschaft: Wenn du in Botswana wildern willst, ist eine der Konsequenzen, dass du womöglich nicht lebend in deine Gemeinschaft zurückkommen wirst», sagte der Bruder des damaligen Präsidenten 2013 einem Filmemacher: «Wir führen nicht unbedingt Verhöre durch.»

Todesurteil ohne Verhandlung

Wie viele Wilderer in Botswana getötet werden, ist unklar, die Regierung gibt keine Zahlen bekannt. Lokale Medien berichten, dass in den vergangenen Jahren allein 52 Staatsbürger aus Namibia und Zimbabwe erschossen wurden, oft unter unklaren Umständen, die nicht öffentlich untersucht werden. Letztlich laufe die Praxis in vielen Fällen auf ein Todesurteil ohne Verhandlung hinaus, sagen Kritiker. Mike Chase gehört nicht unbedingt zu ihnen.

Sein Vorwurf eines «Massakers» kommt zu einem Zeitpunkt, in dem in Botswana ein neuer Präsident das Amt übernommen hat, der vieles anders machen will als sein Vorgänger. Von aussen gesehen, lief alles reibungslos, Präsident Ian Khama übergab im Frühjahr sein Amt an Mokgweetsi Masisi, so wie es die Verfassung vorschreibt – die internationale Gemeinschaft lobte. Von innen sieht es ein wenig anders aus, Kritiker werfen Khama vor, er übe weiter Einfluss aus. Der Schutz der Elefanten könnte nun zum ersten Test für die beiden werden.

Waffen für Wildhüter

Ian Khama, ein ehemaliger Offizier, hatte im Kampf gegen Wilderer voll auf den Einsatz des Militärs gesetzt, enge Familienmitglieder wie sein Bruder sollen mit ihren Firmen Waffen an Militär und Wildhüter verkauft und so von der rigorosen Politik profitiert haben. Den Tierschützern, so wirkte es oft, waren die Tiere wichtiger, sie setzten auf die totale Bewaffnung, so wie Präsident Khama viele Jahre lang.

Dessen Nachfolger Mokgweetsi Masisi warf Mike Chase von «Elephants Without Borders» nun vor, das Leben der Elefanten aufs Spiel zu setzen, weil er die Wildhüter entwaffnen lasse. «Die Wilderer richten ihre Waffen auf Botswana, sie haben einen Freifahrtsschein.» Es klang, als seien die Elefanten plötzlich schwer bewaffneten Gangstern ausgeliefert.

«Niemand wurde entwaffnet», sagt hingegen Churchill Collyer, der stellvertretende Direktor der Naturschutzbehörde. Er sitzt im Konferenzraum eines grossen Hotels in Kasane, Karohemd, Trekkinghose, er sieht aus wie ein Tourist. «Wir haben nur den Wildhütern ihre Maschinengewehre abgenommen, die sie ohne gesetzliche Grundlage getragen haben, sie dürfen aber weiter normale Gewehre tragen. Die Soldaten, die im Nationalpark patrouillieren, wo es die meisten Elefanten gibt, tragen weiter Maschinengewehre.» Das hätte auch Mike Chase wissen müssen, dessen Flugzeuge auf der Landebahn von Kasane direkt neben denen der Armee parken.

Die Jagd auf die Tiere, ob nun illegal oder nicht, passt schlecht ins Geschäftskonzept.

Für Churchill Collyer geht es in dem Streit um Grundsätzliches. Die Politik in Botswana war in den vergangenen Jahren meist auf Seite derer, die vom Tourismus profitierten, der etwa 15 Prozent des Bruttosozialprodukts ausmacht und 30'000 Arbeitsplätze geschaffen hat. Dem ehemaligen Präsidenten ­Khama gehören Anteile an einem Lodgebetreiber, zusammen mit Mike Chase sitzt er im Vorstand einer Stiftung, die sich gegen Jagd und Wilderei einsetzt. Zu den Hauptsponsoren von «Elephants Without Borders» gehörte auch Paul Allen, der verstorbene milliardenschwere Mitgründer von Microsoft – auch er besass eine Lodge, von der aus Touristen die Elefanten fotografieren können. Die Jagd auf die Tiere, ob nun illegal oder nicht, passt schlecht ins Geschäftskonzept.

«Manche sehen das Töten von Elefanten aber nicht als Wilderei, sie jagen, um zu überleben», sagt Collyer von der Naturschutzbehörde. So sei es in vielen Regionen des Landes Tradition, ein Brauch, der lange nicht dazu geführt habe, dass die Elefanten vor der Ausrottung standen, weil die Gemeinschaften gemeinsam entschieden, wie viele ­Tiere getötet werden. Vor allem im ­Süden des Landes werden Elefanten ­gejagt. Die Dörfer dort haben wenig vom Tourismus, Unmut macht sich breit, es gibt Proteste gegen das totale Jagd­verbot, das seit 2014 gilt. «Wir haben eine Expertengruppe eingesetzt, die das Verbot untersuchen soll», sagt Churchill Collyer. Er findet, dass die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Population der Elefanten für viele Farmer ein Problem geworden sei. «Ernten werden vernichtet und Häuser zerstört», sagt Churchill Collyer. Deshalb könne es sinnvoll sein, die Jagd auf eine festgelegte Zahl von Elefanten wieder zu erlauben. Möglicherweise auch Konzessionen an internationale Grosswild­jäger zu vergeben. Es ist wohl vor allem diese Möglichkeit, die Tierschützer auf der ganzen Welt empört.

Für sie war es viele Jahre Konsens, dass Naturschutzgebiete zu Festungen ausgebaut werden, zu denen der Mensch keinen Zutritt hat, ausser er ist ein zahlender Tourist. Die Naturvölker wurden so oft an den Rand gedrängt. In manchen Gebieten in Botswana ist die Population der Elefanten so stark gestiegen, dass es mehr Tiere gibt als Menschen. Die Elefanten zerstören Ernten und Häuser, wehren können sich die Menschen nicht. «Die grossen Naturschutzorganisationen behaupten, dass sie die Experten sind, dass sie besser wissen als die Einheimischen, wie das Tierleben geschützt werden kann, ohne dass die ursprüngliche Bevölkerung ein Mitspracherecht hat», sagt Stephen Corry von Survival International.

Andererseits hat diese Politik nicht nur in Botswana dazu geführt, dass die Population vieler gefährdeter Tiere wieder steigt. Die Frage ist, um welchen Preis.

Ungemütliche Tage in Botswana

«Die hochgerüsteten Festungen und die immer grössere Militarisierung führen zu immer mehr Menschenrechtsverletzungen», sagt Stephen Corry, ein «koloniales Verhalten». Corry sitzt in London. Auf seiner Internetseite blinken die Schaltflächen auf, die zu den Spendenkonten führen.

Ein paar Tage später meldet sich dann doch noch Mike Chase, mit einer Mitteilung auf Facebook. Es sind ungemütliche Tage für ihn in Botswana, die lokalen Medien werfen ihm «Lügen» vor, in den sozialen Netzwerken wird er aufgefordert, «nach Hause zu gehen». Mike Chase schreibt, dass seine Familie schon in vierter Generation in Botswana lebe und er für seine Arbeit die höchsten Orden des Landes erhalten habe. Es sei deshalb seine «patriotische Pflicht» gewesen, die vielen toten Elefanten zu melden. Eine konkrete Zahl nennt er nicht mehr. Er lobt dann aber die Bemühungen der Regierung.

Die Regierung will ihn weiter mit seinem kleinen Flugzeug über das Land fliegen und die Elefanten zählen lassen. Danach will man gemeinsam alles zusammenzählen.

Erstellt: 27.11.2018, 14:31 Uhr

In Zahlen

87
Laut der Tierschutzorganisation «Elephants Without Borders» sind im Norden von Botswana 87 Elefanten getötet worden. Wildhüter haben bei ihren Kontrollen 19 tote Elefanten gefunden, 6 seien zweifelsfrei von Wilderern getötet worden. In Botswana leben 130'000 Elefanten.

30'000
Der Tourismus hat in Botswana rund 30'000 Arbeitsplätze geschaffen, dieser Sektor macht 15 Prozent des Bruttosozialprodukts aus. Die Politik war meist auf der Seite derer, die davon profitieren – und Wilderei schadet dem Tourismus.

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