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Vulkanausbruch – Touristen sitzen auf Bali fest

Der Vulkan Gunung Raung speit Asche und Schutt bis zu 3800 Meter in die Luft. Damit gefährdet er den Flugverkehr und sorgt so für Chaos auf den indonesischen Ferieninseln.

Ein Vulkan legt den Flugverkehr lahm: Passagiere warten am Flughafen von Denpasar, Bali. (9. Juli 2015)
Ein Vulkan legt den Flugverkehr lahm: Passagiere warten am Flughafen von Denpasar, Bali. (9. Juli 2015)
Sonny Tumbelaka, AFP
Das Chaos im Luftverkehr bereitete vor allem Australiern Schwierigkeiten, für die Bali während der Schulferien ein beliebtes Reiseziel ist.
Das Chaos im Luftverkehr bereitete vor allem Australiern Schwierigkeiten, für die Bali während der Schulferien ein beliebtes Reiseziel ist.
Sonny Tumbelaka, AFP
Dutzende Flüge zwischen Australien und Bali mussten gestrichen werden.
Dutzende Flüge zwischen Australien und Bali mussten gestrichen werden.
Sonny Tumbelaka, AFP
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Wegen eines Vulkanausbruchs auf der indonesischen Hauptinsel Java waren fünf Flughäfen im Land geschlossen worden. Seit heute morgen ist der internationale Flughafen von Bali wieder in Betrieb. Auch der Airport auf der Insel Lombok ist wieder offen. Noch ist nicht klar, wann die ersten Maschinen wieder starten und landen können.

Internationale Airlines strichen Flüge unter anderem zur beliebten Touristeninsel Bali, Tausende Menschen sassen fest, wie die Behörden mitteilten. Der seit Wochen aktive Vulkan Gunung Raung in der Provinz Jawa Timur spie Asche und Schutt 3800 Meter hoch in die Luft. Die Asche kann für die Motoren der Flugzeuge gefährlich sein.

Probleme für Australien

Das Verkehrsministerium wies alle Airlines an, Flugrouten in der Nähe des Vulkans, rund 150 Kilometer von Bali entfernt, zu meiden, wie Sprecher Julius Adravida Barata sagte. as Chaos im Luftverkehr bereitete vor allem Australiern Schwierigkeiten, für die Bali während der Schulferien ein beliebtes Reiseziel ist. Dutzende Flüge zwischen Australien und Balis Flughafen Denpasar mussten bereits im Laufe der vergangenen Woche gestrichen werden.

Seit dem späten Donnerstagabend waren Flughäfen auf Bali, Lombok, Banyuwangi und Jember geschlossen. Bis zum späten Freitagabend wurden alle Flüge gestrichen. Die Schliessungen könnten verlängert werden, wenn sich die Aschekonzentration in der Luft verstärken sollte.

Atemmasken für Anwohner

Der Vulkanexperte der Regierung, Gede Suantika, sagte, die Menschen in der Gegend rund um den 3300 Meter hohen Vulkan seien aufgefordert worden, sich in einer Drei-Kilometer Gefahren-Zone vom Berg entfernt zu halten. Die in der Nähe wohnenden Menschen müssten allerdings nicht ihre Wohnungen räumen. Sie sollten aber Atemmasken nutzen.

Der Raung ist einer von rund 130 aktiven Vulkanen in Indonesien. Wegen ihrer Lage auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring ereignen sich auf den Inseln häufiger Vulkanausbrüche und Erdbeben.

SDA/dia

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