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Walter Weber und der grosse Knall

75 Kilo Sprengstoff, 1500 Zünder, Wasserwerfer gegen den Staub: In Aarau wird ein 45-Meter-Hochhaus gesprengt – eine Schweizer Premiere. Instant-Zerstörungen per Explosion haben ihre eigene Schönheit.

Choreographie einer Sprengung: Walter Weber, Sprengtechnik-Chef, hat den Knall genau geplant.
Choreographie einer Sprengung: Walter Weber, Sprengtechnik-Chef, hat den Knall genau geplant.
Sabina Bobst
Explosives Material: Um das Rockwell-Haus in die Luft zu jagen, braucht es 1500 Zünder und 75 Kilo Sprengstoff.
Explosives Material: Um das Rockwell-Haus in die Luft zu jagen, braucht es 1500 Zünder und 75 Kilo Sprengstoff.
Sabina Bobst
Erstes gesprengtes Hochhaus der Schweiz: Bald wird das Rockwell-Haus in Aarau nicht mehr stehen.
Erstes gesprengtes Hochhaus der Schweiz: Bald wird das Rockwell-Haus in Aarau nicht mehr stehen.
Sabina Bobst
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Diese Woche ist Sprengnacht in Aarau. Am sehr frühen Freitag, um 02.00 Uhr, werden fünf lange Hornsignale ertönen. Dann drei kurze. Und dann wird es knallen. Ist alles vorbei, gibt ein durchgehender Ton Entwarnung. Bis 03.00 soll hernach Normalität einkehren im Quartier Torfeld-Süd. Ist eine Scheibe zerbrochen, steht der Notglaser bereit – man hat, typisch Schweiz, an alles gedacht.

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