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Wann ein Amokläufer getötet werden darf

Der Schütze von Menznau starb selber an Schussverletzungen. War es keine Selbsttötung, dürfte es Notwehr gewesen sein. Zudem wurde bekannt, dass sich der Schwinger Benno Studer dem Amokläufer in den Weg stellte.

Der Täter starb an Schusswunden: Ein Polizeiwagen auf dem Gelände der Kronospan in Menznau nach der Schiesserei. (27. Februar 2013)
Der Täter starb an Schusswunden: Ein Polizeiwagen auf dem Gelände der Kronospan in Menznau nach der Schiesserei. (27. Februar 2013)

Auch zwei Tage nach den tödlichen Schüssen in der Holzverarbeitungsfirma Kronospan in Menznau LU können Polizei oder Staatsanwaltschaft noch keine Angaben zum genauen Hergang der Bluttat und zum Motiv des 42-jährigen Täters machen. Der Mann, der bei seinem Amoklauf drei Menschen erschoss und sechs zum Teil schwer verletzt hat, ist auch selber an Schussverletzungen gestorben. Dies ergab die Obduktion des Schützen, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Freitag mitteilte. Er sei bereits tot gewesen, als die Polizei am Tatort eingetroffen sei.

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