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Was ist mit dem Winter los?

Die erste Januarhälfte war aussergewöhnlich mild. Die Temperaturen waren 2 bis 3 Grad zu warm. Dieser Trend wird noch ein paar Tage anhalten.

Fast schon Frühlingshaft: Das Januar-Wetter am Greifensee.
Fast schon Frühlingshaft: Das Januar-Wetter am Greifensee.
Keystone

Nach einem kalten und im Mittelland schneereichen Winterbeginn haben im Januar sehr milde Luftmassen die Schweiz erreicht. Bereits letzte Woche hatte «Meteo Schweiz» für die Jahreszeit rekordverdächtige Höchsttemperaturen gemessen. Der Januar ist auf der Alpennordseite im Flachland bisher 2 bis 3 Grad zu warm und die Schneefallgrenze stieg zeitweise auf über 2000 m an.

Ausserdem seien die erheblichen Niederschlagsmengen von 20 bis 30 Litern für den Januar nicht alltäglich, schreibt «Meteonews». Der heftige Regen hat dazu geführt, dass Bäche und Flüsse beträchtlich angeschwellt seien. Die Situation in den Skigebieten hat sich weiter verschlechtert, insbesondere in tieferen und mittleren Lagen unterhalb von 1500 Metern.

Für das ungewöhnliche Wetter ist laut «Meteo Schweiz» eine kräftige Westströmung über dem Nordatlantik verantwortlich. Diese versorgt Mitteleuropa mit sehr milder und feuchter Luft. Durch die zuvor kalte schneereiche Witterung, kam es im Zusammenhang mit der Schneeschmelze und starken Regenfällen insbesondere in Deutschland zu Hochwasser.

Neuschnee oberhalb von 2000 Metern

Die Warmfront hat dafür gesorgt, dass die Nullgradgrenze und dementsprechend auch die Schneefallgrenze in der Schweiz rasch auf hohe 1900-2400 Meter angestiegen ist. Die Neuschneemengen betrugen laut «Meteo Schweiz» am Donnerstagmorgen am Alpennordhang oberhalb 2000-2500 m 20-30 cm.

Bis Mitte nächster Woche bleibt das zu milde Januarwetter erhalten. Am Mildesten wird es in der Höhe in der Nacht auf Sonntag, 16. Januar. Anschliessend werde die Nullgradgrenze wieder über 3000 Meter an, wie «Meteo Schweiz» berichtet. Ab Mittwoch, 19. Januar, zeichnet sich ein Trend zu kühlerem Wetter ab. «Eine Rückkehr des Winters mit Schnee bis ins Flachland ist jedoch im Moment nicht in Sicht», relativiert Pascal Hobi von «Meteonews».

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