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Was spricht gegen Kachelmann – und was für ihn?

Im Mannheimer Prozess hat die Anklage keinen schlagenden Beweis gegen Jörg Kachelmann. Dennoch befürchtet die Verteidigung eine Verurteilung. Eine Zwischenbilanz, bevor der Prozess am Mittwoch weiter geht.

Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Johann Schwenn erhebt nach dem Urteil schwere Vorwürfe gegen das Mannheimer Gericht. (31. Mai 2011)
Keystone
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Kolumnistin Alice Schwarzer prangert das «frauenfeindliche Justizsystem» an.
Reuters
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Sabine W. – hier mit einer Buchbotschaft zu Kachelmann – hat im Oktober an vier Tagen vor dem Mannheimer Landgericht ausgesagt. Sie wurde mehr als 20 Stunden befragt.
Keystone
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Der Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann dreht sich um eine zentrale Frage: Was geschah in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2010 in der Wohnung von Sabine W. in Schwetzingen? Selbst nach 22 Verhandlungstagen am Landgericht Mannheim fehlen zweifelsfreie Beweise, dass der frühere TV-Wettermoderator seine langjährige Geliebte nach einem Streit mit einem Messer bedroht und vergewaltigt hat. Im Gegenteil, der Prozess wurde immer verworrener. Unter anderem, weil plötzlich eine weitere Geliebte auftauchte, die angeblich den 52-jährigen Schweizer belastet.

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