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Webers Brief aus der Zelle

Der Schweizer Greenpeace-Aktivist hat das erste Lebenszeichen aus dem Gefängnis in Russland geschickt. Demnach ist er völlig isoliert, aber «vorerst» noch zuversichtlich.

Bericht der «SonntagsZeitung»: Ausschnitt des handegeschriebenen Briefes von Marco Weber (r. unten), im Käfig bei einer Anhörung vor Gericht (oben).
Bericht der «SonntagsZeitung»: Ausschnitt des handegeschriebenen Briefes von Marco Weber (r. unten), im Käfig bei einer Anhörung vor Gericht (oben).

Heute ist der 17. Tag, an dem sich der Schweizer Greenpeace-Aktivist Marco Weber (28) in einem Gefängnis in der russischen Polarstadt Murmansk in Einzelhaft befindet. In einem handgeschriebenen Brief, der via Anwalt nach draussen gelangte, schreibt er über seine schwierigen Haftbedingungen und welche Gedanken ihn am Leben erhalten.

Die «SonntagsZeitung» publizierte heute eine Übersetzung des Briefes. Demnach sieht Weber tagaus und tagein keinen Sonnenschein. Weiter: «Ich habe weder Bücher noch Zeitungen, TV oder jemanden zum Reden. Auch auf dem täglichen Spaziergang bin ich isoliert.» Seine Tage seien lang.

«Macht euch keine Sorgen um mich – vorerst»

Doch: «Macht euch keine Sorgen um mich – vorerst», schreibt Weber, den die Russen zusammen mit weiteren 29 Aktivisten aus 18 Ländern inhaftierten nach ihrem Versuch, die Gazprom von Arktis-Ölbohrungen abzuhalten. Das Einzige, das ihn über Wasser halte, seien die Unterstützung von anderen und das Wissen, dass er und die übrigen Greenpeace-Aktivisten das Richtige getan hätten.

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