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Wenn am Auto ein GPS-Tracker klebt, die Polizei aber nichts tut

Weil er per Peilsender überwacht wird, wendet sich ein Berner Autofahrer verzweifelt an die Polizei. Dennoch wird nicht ermittelt. Es liege keine Straftat vor, sagt das Obergericht.

An der Unterseite des Autos klebte der GPS-Tracker.
An der Unterseite des Autos klebte der GPS-Tracker.
Adrian Moser (Symbolbild)

Es war ein schöner Frühlingstag im Mai, als der Mann sein Auto in Brügg im Seeland in eine Garage brachte. Irgendwas mit dem Parksensor stimmte nicht, sein Fahrzeug zeigte eine Fehlermeldung an. Das Auto wurde mit dem Lift in die Luft gehoben. Dann folgte der Schock: Unten am Auto war mit Klebestreifen ein blaues Paket angebracht. Eine Bombe? Die Sprengstoffspezialisten der Polizei rückten aus, röntgten den Kasten und gaben Entwarnung – zumindest explodieren konnte die Box nicht. Dafür aber den genauen Aufenthaltsort des Fahrzeugs ins Internet übermitteln: Es handelte sich um einen GPS-Tracker mit einer integrierten SIM-Karte.

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