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Wer Kaugummi auf den Boden spuckt, zahlt 300 Franken

In der Schweiz soll es eine einheitliche Busse für Abfallsünden geben. Der Bundesrat unterstützt einen Vorschlag zur Gesetzesänderung.

Wegwerfgesellschaft: Eine Putzmaschine im Einsatz auf der Flaniermeile in Zürich. (Symbolbild)
Wegwerfgesellschaft: Eine Putzmaschine im Einsatz auf der Flaniermeile in Zürich. (Symbolbild)
Gaetan Bally, Keystone

Künftig könnte man sich zweimal überlegen, ob man einen Kaugummi einfach auf offener Strasse ausspuckt oder einen Zigarettenstummel auf den Boden wirft: Wer Littering betreibt, soll zur Kasse gebeten werden. Bis zu 300 Franken kann ein solches Vergehen kosten.

Der Bundesrat unterstützt eine von der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) vorgeschlagene Änderung des Umweltschutzgesetzes und hat an der heutigen Sitzung seine Stellungnahme dazu verabschiedet.

Den Stein ins Rollen brachte eine parlamentarische Initiative, eingereicht von Nationalrat Jacques Bourgeois (FDP) aus Freiburg. Das Parlament wird voraussichtlich in der Sommersession über die Gesetzesänderung entscheiden.

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