Zum Hauptinhalt springen

Weshalb wurde das Haus nicht mit Tränengas eingenebelt?

Die Berner Polizei gerät unter Druck und wird kritisiert, weil sie Peter Hans Kneubühl immer noch nicht gefasst hat.

Schwer bewaffnet und machtlos: Polizisten bewachten am Freitagnachmittag das Bieler Linde-Quartier, in dem das Haus des Flüchtigen steht.
Schwer bewaffnet und machtlos: Polizisten bewachten am Freitagnachmittag das Bieler Linde-Quartier, in dem das Haus des Flüchtigen steht.
Keystone

Nach dem «Drama von Biel» stellt sich die Frage: Wie war es möglich, dass der 67-jährige Peter Hans Kneubühl flüchten konnte, obwohl sein Haus von der Schweizer Polizei-Elite umstellt war? Nachdem in der Wohnung des Manns bereits am Mittwochabend um 22.30 Uhr zwei Detonationen zu hören waren – möglicherweise Schüsse –, eskalierte die Situation um 23 Uhr, als der Mann einen Schuss in Richtung eines Polizisten abgab, ihn aber nicht traf. Am frühen Donnerstagmorgen um 1 Uhr versuchte Kneubühl zu fliehen. Er trat plötzlich aus dem Haus und schoss ohne Vorwarnung auf die Polizisten. Dabei verletzte er ein Mitglied der Spezialeinheit Enzian der Berner Kantonspolizei aus nächster Nähe am Kopf, obschon der Mann einen Helm trug.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.