Zum Hauptinhalt springen

Wieder tödliche Polizeischüsse auf unbewaffneten Afroamerikaner

Ein Polizist hat in einem Vorort von Dallas einen 19-Jährigen erschossen. Der Student kam beim Gerangel vor einem Autohaus um, wo es zuvor Einbruchalarm gegeben hatte.

In den USA ist wieder ein unbewaffneter Schwarzer von einem Polizisten erschossen worden. Der Fall in einem Vorort von Dallas warf ein Jahr nach den tödlichen Schüssen eines weissen Beamten auf den Teenager Michael Brown in Ferguson Fragen auf. Die Polizei in Arlington bestätigte, dass der 19-jährige Student unbewaffnet war.

Die Polizei in Arlington war am Freitagmorgen von einem Einbruchalarm zu einem Autohaus gerufen worden. Dort hatte Christian Taylor mit seinem Wagen eine Schaufensterscheibe durchbrochen. Die Beamten hätten sich dem Wagen Taylors genähert und es sei zu einer Auseinandersetzung gekommen. Während des Kampfes habe ein Beamter Taylor erschossen.

Keine Körperkameras

Unklar war, ob es Videoaufzeichnungen von dem Zwischenfall gibt. Ein Polizeisprecher sagte, die Polizisten der Stadt seien nicht mit Körperkameras ausgerüstet und von der Videoüberwachung des Autohauses sei bislang keine Aufzeichnung des Geschehens gefunden worden.

Auch das sorgte für Gesprächsstoff in den sozialen Medien wie Twitter. In Frage gestellt wurde auch, ob Taylor - Mitglied des Footballteams der Angelo State University in San Angelo - bei einem Einbruch ertappt worden sei.

SDA/kko

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch