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William und Kate stehen am Abgrund

Der britische Prinz William und seine Frau Kate haben auf ihrer Reise durch Australien einen Kurs für Teambuilding besucht. Das geht nur für Schwindelfreie.

Hier sind sie noch zu dritt: Prinz William, Prinzessin Kate und Prinzchen George verabschieden sich nach 19 Tagen Ozeanienreise am Flughafen von Canberra. (25. April 2014)
Hier sind sie noch zu dritt: Prinz William, Prinzessin Kate und Prinzchen George verabschieden sich nach 19 Tagen Ozeanienreise am Flughafen von Canberra. (25. April 2014)
Reuters
Wenn die Prinzessin zur Schaufel greift: Kate und Willliam sind auf ihrer Ozeanienreise im australischen Canberra angekommen – hier beim Grüneinsatz in einer Baumschule.
Wenn die Prinzessin zur Schaufel greift: Kate und Willliam sind auf ihrer Ozeanienreise im australischen Canberra angekommen – hier beim Grüneinsatz in einer Baumschule.
Keystone
Herausgeputzt für die grosse Reise: Prinz George und seine Eltern in Wellington. (7. April 2014)
Herausgeputzt für die grosse Reise: Prinz George und seine Eltern in Wellington. (7. April 2014)
AFP
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Das Prinzenpaar entzückt Australien. Am Donnerstag trafen sie in einer von einem Feuer zerstörten Stadt ein. In der Stadt Winmalee in den Blue Mountains waren im letzten Jahr mehr als 200 Häuser Opfer der Flammen geworden. In der gleichen Region besuchten William und Kate auch einen Kurs für Teambuilding, wo klettern an überhängenden Felsen zur Tagesordnung gehört. Zur Freude der Pressefotografen wagte sich William sehr nahe an einen Felsvorsprung.

Das königliche Paar ist auf einer dreiwöchigen Reise durch Neuseeland und Australien. Die beiden wollen auch noch den Wildlife Zoo in Sydney besuchen und nach Uluru reisen, dem berühmten roten Sandstein-Monolithen im Hinterland, auch bekannt unter dem Namen Ayers Rock.

«Selfies» mit den Fans

Bei strahlendem Sonnenschein hatte das Herzogspaar von Cambridge gestern die ersten Termine in Sydney absolviert. Beim Bad in der Menge begeisterten Kate und William am Mittwoch die Australier und posierten mit Fans für «Selfies».

Nur wenig bekamen die Australier von Baby George zu sehen. Bei der Ankunft in Sydney trug Kate ihren fast neun Monate alten Sohn die Flugzeugstufen hinunter, William übernahm den Kleinen später, als Kate im leuchtend gelben Kostüm der in London lebenden serbischen Designerin Roksanda Ilincic die Begrüssungsblumen entgegennahm. Das Kindermädchen verschwand mit dem kleinen Prinzen, während Kate und William zum offiziellen Empfang im Opernhaus am Hafen weiterfuhren.

Dort lobte William die Australier: «Australien und die Australier sind für uns immer ein Leuchtfeuer für Zuversicht, Kreativität in der Kunst und sportliche Leistung gewesen», sagte die Nummer zwei der britischen Thronfolge.

Am Flughafen hatten Premierminister Tony Abbott und seine Frau die royalen Besucher begrüsst. Der eigentliche Gastgeber, der Ministerpräsident vom Bundesstaat New South Wales, Barry O'Farrell, fehlte: Er war wenige Stunden vorher nach einem Korruptionsskandal überraschend zurückgetreten.

Oma mit Enkelinnen

Die 93-jährige Olga Bush wartete mit ihren Enkelinnen am Flughafen: Sie habe auch frühere Besuche der Queen und von Prinzessin Diana live miterlebt, erzählt sie der australischen Tageszeitung «Daily Telegraph». «Ich habe sogar ein Foto von Diana mit meiner Tochter.»

Prinz George dürfte die meiste Zeit mit seinem Kindermädchen im Haus des Generalgouverneurs Sir Peter Cosgrove in Sydney verbringen. William und Kate absolvieren wie in Neuseeland die meisten Termine ohne ihren Sohn. Die beiden besuchen unter anderem Brisbane, Adelaide, die Hauptstadt Canberra und die Wüste in Zentralaustralien mit dem Berg Uluru, früher Ayers Rock genannt.

Baby George könnte am Sonntag bei einem Besuch in Sydneys Taronga-Zoo mit dabei sein. Dort wird ein Gehege für Kaninchennasenbeutler, die auf Englisch «Bilby» heissen, nach ihm benannt. «Ich glaube, das erste Wort von George könnte «Bilby» sein, auch weil «Koala» viel schwieriger ist», sagte sein stolzer Papa.

Neuseeländer begeistert

Prinz William und Kate hatten ihre neuntägige Neuseeland-Tour am Morgen in strömendem Regen abgeschlossen. Der Besuch war ein voller Erfolg, waren sich Kommentatoren einig: Die Neuseeländer waren von der jungen, gar nicht steifen Familie hellauf begeistert.

Klein-George wurde mit Teddybären, aber auch grösseren Geschenken bedacht: einem aufblasbaren Boot, einem Mini-Fahrrad im Maori-Design der neuseeländischen Ureinwohner und einem Mini-Pilotenhelm mit Opossum-Fell.

SDA/cpm

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