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«Wir hatten sehr, sehr viel Glück»

Die schwedische Fussballmannschaft Dalkurd FF hätte um ein Haar an Bord der Germanwings-Maschine gesessen, die am Dienstag in Frankreich abgestürzt ist.

«Es waren vier Flugzeuge, und wir hatten Spieler in dreien davon»: Sportchef Adil Kizil schildert die Rückreise. Screenshot: Aftonbladet Online.
«Es waren vier Flugzeuge, und wir hatten Spieler in dreien davon»: Sportchef Adil Kizil schildert die Rückreise. Screenshot: Aftonbladet Online.

«Wir hätten eigentlich mit dem Flugzeug fliegen sollen», sagte der Sportchef des Drittligisten, Adil Kizil. Sein Team war im Trainingslager bei Barcelona gewesen und zur selben Zeit zurückgeflogen wie die Unglücksmaschine, in der 150 Menschen sassen.

«Bevor wir gebucht haben, haben wir uns genau diesen Flug nach Düsseldorf angesehen. Aber die Wartezeit vor dem Weiterflug nach Arlanda (Stockholm) war so lang, dass wir stattdessen in drei unterschiedlichen Gruppen zurückgeflogen sind», sagte Kizil der Boulevardzeitung «Aftenposten».

Als er eingecheckt habe, seien vier Flugzeuge auf der Anzeigetafel am Flughafen angeschlagen gewesen, die über die Alpen Richtung Norden fliegen sollten. «Es waren vier Flugzeuge, und wir hatten Spieler in dreien davon. Man kann sagen, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten.»

«Mögen sie in Frieden ruhen»

Als ein Teil der Mannschaft gelandet war und die Handys anschaltete, blinkten Hunderte verpasste Anrufe auf. Zunächst habe man sich grosse Sorgen um die Spieler in den anderen beiden Maschinen gemacht, sagte Kizil: «War etwas mit einer der anderen Gruppen passiert?»

Goalie Frank Pettersson twitterte noch am Dienstag: «An alle, die versucht haben, uns in den letzten Stunden zu erreichen: Wir sind zu Hause und es geht uns gut. Es war ein anderes Flugzeug. Mögen sie in Frieden ruhen.» Der Verein aus Borlänge nordwestlich von Stockholm sprach den Angehörigen der Opfer über Twitter sein Beileid aus.

SDA

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