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Wird der Fall Kachelmann zur Justizaffäre?

Neue Gutachten scheinen den inhaftierten TV-Moderator Jörg Kachelmann vom Vergewaltigungsvorwurf zu entlasten. Möglicherweise war die Staatsanwaltschaft zu schnell mit ihrer Anklage.

Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Kachelmann bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig. Am 31. Mai 2011 wurde er «in dubio pro reo» freigesprochen.
Reuters
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Seit zweieinhalb Monaten sitzt der ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann in Untersuchungshaft. Am 19. Mai wurde der 51-jährige Schweizer trotz Unschuldsbeteuerungen wegen Vergewaltigung seiner Freundin angeklagt. Inzwischen mehren sich allerdings die Zweifel an der zunächst eindeutig erscheinenden Vergewaltigungsversion. Dies umso mehr, als der «Spiegel» die Ergebnisse eines Gutachtens präsentiert, die die Glaubwürdigkeit der Frau stark infrage stellen. Die Schilderung des mutmasslichen Opfers erfülle nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz, berichtet das Magazin. Die Frau habe Dinge berichtet, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien.

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