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Feuer bei SVP-Nationalrat: Es deutet alles auf Brandstiftung hin

Die Freiburger Kantonspolizei geht beim Brand in der Sägerei von Jean-François Rime von Vorsatz aus.

Abgebranntes Holz: Die Freiburger Feuerwehr erschien in Bulle mit einem Grossaufgebot. (Keystone/Thomas Delley/28. Juni 2018)
Abgebranntes Holz: Die Freiburger Feuerwehr erschien in Bulle mit einem Grossaufgebot. (Keystone/Thomas Delley/28. Juni 2018)

Der Grossbrand von Juni 2018 im Sägewerk von SVP-Nationalrat Jean-François Rime in Bulle FR geht vermutlich auf Brandstiftung zurück. Das teilte die Freiburger Kantonspolizei am Freitag mit.

Bereits kurz nach dem Brand hielt die Polizei einen 21-jährigen Mann aus der Region an, wie sie in ihrer Mitteilung vom Freitag schreibt. In der Folge nahm die Polizei beim jungen Mann, der am Folgetag wieder entlassen worden war, «mehrere Kontrollmassnahmen» vor.

Der Verdacht gegen den 21-Jährigen hat sich aber nicht bestätigt. Das Verfahren gegen ihn wird demnächst eingestellt. Die Untersuchung des Brands wird nun sistiert, bis allfällige neue Elemente bekannt werden.

Grossaufgebot der Feuerwehr

Dem Brand vom 27. Juni 2018 fielen mehrere Holzlagerhallen zum Opfer. Die Produktion des Sägewerks Despond war vom Brand aber nicht betroffen. Die Flammen sprangen wegen des Windes auch auf das benachbarte Messe- und Kongresszentrum Espace Gruyère über. Dort wurden 160 Personen vorsorglich evakuiert.

Ein Chauffeur, der sein Fahrzeug umparkieren wollte, wurde verletzt und ins Spital gebracht. Rund 250 Feuerwehrleute beteiligten sich an den Lösch- und Rettungsarbeiten.

SDA/fal

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