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Zug entgleist – zahlreiche Kinder unter den Passagieren

In Österreich sind bei einem Zugunglück mindestens 30 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer.

Zur Zeit des Unglücks waren viele Kinder im Zug. Drei Erwachsene wurden schwer verletzt, mehrere Kinder und Jugendliche leicht. <i>Video: Heute/Tamedia</i>

Bei einem Zugunglück in Ostösterreich sind am Dienstag drei Menschen schwer verletzt worden. Zudem erlitten 27 Menschen leichte Verletzungen, wie das Rote Kreuz berichtete. Unter den Leichtverletzten seien Kinder und Jugendliche.

Die vordere Komposition des Zugs der Mariazellerbahn kippte kurz vor einer Brücke um.
Die vordere Komposition des Zugs der Mariazellerbahn kippte kurz vor einer Brücke um.
einsatzdoku.at/AP, Keystone
Unter den Passagieren befanden sich viele Kinder.
Unter den Passagieren befanden sich viele Kinder.
einsatzdoku.at/AP, Keystone
Mehr als ein Dutzend Rettungswagen und drei Helikopter waren im Einsatz.
Mehr als ein Dutzend Rettungswagen und drei Helikopter waren im Einsatz.
einsatzdoku.at/AP, Keystone
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Der Nahverkehrszug mit etwa 80 Fahrgästen war kurz nach 7 Uhr morgens in der Nähe der Ortschaft Völlerndorf in Niederösterreich entgleist. Die vorderen Wagen des Zugs der Mariazellerbahn kippten kurz vor einer Brücke um. Die hintere Garnitur habe sich noch auf den Gleisen befunden, wie die «Kronen Zeitung» berichtet.

Eltern holen Kinder ab

Unter den Passagieren waren viele Kinder. Österreichischen Medienberichten zufolge befanden sich Schulklassen in der letzten Woche vor den Ferien auf Ausflügen.

Die vordere Komposition entgleiste nach Angaben des Betreibers NÖVOG aus zunächst ungeklärter Ursache, die zweite fuhr auf. Mehr als ein Dutzend Rettungswagen und drei Helikopter waren im Einsatz. Der Streckenabschnitt war am Vormittag gesperrt.

Die Kinder befanden sich anlässlich der letzten Schulwoche vor den Ferien auf einem Ausflug, spekuliert die Zeitung heute.at. Sie seien durch das Rote Kreuz psychologisch betreut und anschliessend von den Angehörigen abgeholt worden.

Fahrleitung unter Strom

Die Leichtverletzten haben laut der «Kronen Zeitung» zumeist leichte Blessuren erlitten. 70 Sanitäter und sechs Notärzte seien mit der Versorgung der Passagiere beschäftigt gewesen.

Rettungsmannschaften hätten mit der Zufahrt warten müssen, da eine heruntergerissene Fahrleitung zunächst noch unter Strom stand. Zudem mussten sie wegen der Gefahr die Zugpassagiere vom Aussteigen abhalten.

Die Mariazellerbahn verbindet den bekannten Wallfahrtsort Mariazell in der Steiermark mit dem etwa 90 Kilometer entfernten St. Pölten. Nach Angaben der Polizei war der Zug in Richtung der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten unterwegs.

SDA/oli

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