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Zwei Bergsteiger am Mont Blanc für tot erklärt

Vergangen Woche waren zwei litauische Bergsteiger am Mont Blanc in Not geraten. Der Tod des einen wurde nun mit der Hilfe hochauflösender Bilder festgestellt. Der andere wurde vermutlich eingeschneit.

Zwei litauische Bergsteiger waren vergangene Woche unabhängig voneinander beim Anstieg im Mont-Blanc-Massiv in Frankreich in Not geraten. Am Sonntag scheiterte nach Angaben der Bergwache in Chamonix einer von mehreren Rettungsversuchen.

Nun gibt es für die beiden Bergsteiger aus Litauen keine Hoffnung mehr. Nach Angaben der Rettungsleitstelle in Chamonix konnte mit hochauflösenden Fotoaufnahmen der Tod eines der Bergsteiger sicher festgestellt werden. Für den zweiten gebe es nach mehreren Nächten im Freien ebenfalls keine Hoffnung mehr. Seine Leiche wurde vermutlich eingeschneit.

Die beiden Bergsteiger befanden sich seit Donnerstag jeweils auf etwa 3900 Meter Höhe an dem 4810 Meter hohen Berg. Am Freitag hatten die zwei litauischen Zweiergruppen die Notsituation gemeldet. Aus jedem Duo konnte je einer gerettet werden oder sich selbst in Sicherheit bringen. Einer von den beiden Zurückgebliebenen hatte noch am Samstag per SMS ein Lebenszeichen gegeben.

(SDA)

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