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Zwei tödliche Unfälle auf Schweizer Strassen

Bei Urtenen-Schönbühl BE und in Oberegg AI ist je ein Mann tödlich verunglückt. Ein weiterer Unfall bei Kirchberg BE verursachte einen Stau von rund 17 Kilometern Länge.

Bei einem Unfall auf der Autobahn A6 bei Urtenen-Schönbühl BE ist ein 91-jähriger Mann tödlich verletzt worden. Die Lenkerin des Autos, in dem er sass, war aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Stahlträger einer Signaltafel geprallt.

Die 57-jährige Lenkerin des Fahrzeugs wurde beim Unfall im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Schwer verletzt wurde sie per Helikopter in ein Spital geflogen.

Wildzaun durchschlagen

Den ebenfalls schwer verletzten 91-jährige Beifahrer hatten andere Autofahrer aus dem Wrack befreit. Danach wurde er mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.

Die beiden waren auf der A6 von Lätti her in Richtung Bern unterwegs, als das Auto kurz vor Urtenen-Schönbühl aus nicht bekannten Gründen auf den Pannenstreifen geriet, einen Wildzaun durchschlug und schliesslich frontal gegen den Stahlträger einer Signaltafel fuhr.

Autofahrer verunglückt in Oberegg AI tödlich

Bei einem anderen Verkehrsunfall in Oberegg AI ist ein Autofahrer tödlich verunglückt. Er war auf einem geraden Strassenstück aus unbekannten Gründen gegen die Böschung am linken Strassenrand gefahren. Sein Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Obwohl sofort Wiederbelebungsmassnahmen eingeleitet wurden, starb der 64-jährige Fahrer noch am Unfallort, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilte. Der betroffene Strassenabschnitt musste nach dem Unfall mehrere Stunden lang gesperrt werden. Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung.

Unfall staut A1

Ein weiterer Verkehrsunfall hat auf der Autobahn A1 bei Bern am Vormittag einen Stau von rund 17 Kilometern Länge verursacht. In Fahrtrichtung Bern betrug die Wartezeit zwischen Wangen an der Aare und Schönbühl BE laut Viasuisse zeitweise gegen eine Stunde.

Nach Angaben der Berner Kantonspolizei kam es kurz vor der Einfahrt Kirchberg zu einem Auffahrunfall. Das vordere Auto, in dem zwei Menschen sassen, wurde gegen die Mittelleitplanke katapultiert. Im Auto, das von hinten auf das vordere aufgefahren war, sassen fünf Personen. Nach dem Unfall waren beide Fahrspuren blockiert.

45 Minuten lang gesperrt

Der Fahrer und eine Mitfahrerin im hinteren Auto wurden beim Unfall leicht verletzt. Sie mussten mit einem Krankenwagen für Abklärungen ins Spital gebracht werden. Beide Fahrspuren in Richtung Bern waren nach Angaben der Polizei rund 45 Minuten lang gesperrt.

Vorübergehend mussten die Fahrzeuge wegen des Unfalls auf den Pannenstreifen ausweichen, wie die Verkehrsinformation Viasuisse schreibt. Auch in Richtung Zürich brauchte Geduld, wer vorankommen wollte: Der Grund waren Gaffer, die den Verkehr behinderten und laut Polizei teilweise «bis zum Stillstand» abbremsten.

Wegen des Beginns der Winterferien mussten die Autofahrer auch an den Grenzübergängen länger warten als üblich, vor allem in Thayngen SH und in Au SG vor den Grenzen nach Deutschland und Österreich. Doch auch in Chiasso-Brogeda und in Bardonnex bei Genf war zeitweise Geduld gefragt.

SDA/mw

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