Zeitversetztes Fernsehen bald nur unter Auflagen?

Was beim Konsumenten beliebt ist, stört die TV-Stationen wie SRF und RTL, die nun einen Antrag gestellt haben.

Wenn es nach den Sendern geht, soll zeitversetztes Fernsehen eingeschränkt werden. (Symbolbild)

Wenn es nach den Sendern geht, soll zeitversetztes Fernsehen eingeschränkt werden. (Symbolbild) Bild: Peter Schneider/Keystone

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Es ist angenehmer Luxus - das zeitversetzte Fernsehen. Eine Sendung kann gleichzeitig aufgenommen und wiedergegeben werden. Das bringt den Vorteil mit sich, dass man nach vorne spulen und gleichzeitig Werbung überspringen kann.

Fernsehsendern wie RTL und SRF ist dies ein Dorn im Auge, weshalb sie gemäss «NZZ am Sonntag» einen Angriff auf die Funktion gestartet haben.

Der Zeitung liegt ein Antrag vor, der an einer Sitzung der Rechtskommission des Nationalrats zum Urheberrechtsgesetz behandelt werden soll. Der Antrag sieht demnach vor, zeitversetztes Fernsehen «nur noch mit der Zustimmung und unter den Bedingungen der TV-Sender» möglich zu machen.

Konsumentenschützerin Sara Stalder befürchtet, dass TV-Sender es den Nutzern ganz verbieten könnten, Werbung zu überspulen, und dass sie höhere Abgeltungen verlangen. Die Sender allerdings wollen von einem Verbot nichts wissen. (roy)

Erstellt: 21.10.2018, 08:26 Uhr

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