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Beamte müssen sich rechtfertigenPapizeit kostet weniger als berechnet

Der Bund hat die Ausgaben von 230 Millionen Franken für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub zu hoch angesetzt. Jetzt räumt die Verwaltung ein, dass ihre Schätzung «eher vorsichtig» ist.

Väter sollen bei der Geburt ihres Kindes einen zweiwöchigen Urlaub erhalten.
Väter sollen bei der Geburt ihres Kindes einen zweiwöchigen Urlaub erhalten.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Teuer, nicht finanzierbar, luxuriöser Wunschbedarf: Die Gegner der Papizeit zielen im Abstimmungskampf auf das Geldargument. 230 Millionen Franken soll der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub, über den im September die Stimmberechtigten befinden, jährlich kosten, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ausgerechnet hat. Nun zeigt sich, dass die Zahl übertrieben ist.

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