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Nach monatelangen ProtestenPaukenschlag am Spital Bülach: CEO Rolf Gilgen tritt zurück

Angesichts der Proteste der letzten Monate verlässt Rolf Gilgen das Regionalspital per Ende November. Für die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte ist sein Abgang aber nicht genug.

Kommt das Spital Bülach nun zur Ruhe? Nach monatelangen Protesten tritt Spitaldirektor Rolf Gilgen zurück.
Kommt das Spital Bülach nun zur Ruhe? Nach monatelangen Protesten tritt Spitaldirektor Rolf Gilgen zurück.
Archivfoto: Keystone

Der Druck auf die Leitung des Spitals Bülach hatte sich über Monate aufgebaut. Nachdem Anfang September der Ärztliche Direktor und Chefarzt für Innere Medizin, Nic Zerkiebel, per sofort freigestellt und entlassen wurde, begannen die Spitalangestellten zu protestieren. Und nun der Paukenschlag: CEO Rolf Gilgen tritt per Ende November in den vorzeitigen Ruhestand.

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Das Spital Bülach informierte am Donnerstag über den personellen Entscheid – und machte keinen Hehl daraus, dass dafür die «aktuellen Spannungen, die das Spital Bülach in den letzten Monaten nach einem umstrittenen Personalentscheid zusehends belasteten», ausschlaggebend waren. Damit sich die Situation am Spital Bülach beruhige, sei ein Wechsel in der operativen Führung «unabdingbar». Rolf Gilgen, heute 61 Jahre alt, war seit 2013 CEO des Regionalspitals und steht ausserdem der Schweizerischen Vereinigung der Spitaldirektorinnen und Spitaldirektoren (SVS) vor.

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