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Merritt gewann das Duell gegen Wariner

Über 400m konnte sich Lashawn Merritt durchsetzen. In 43.75 Sekunden sprintete der Amerikaner zum Sieg und feierte somit sein erstes Olympiagold.

Merritts Siegerzeit von 43,75 ist Jahres-Weltbestleistung und bringt ihn auf den 5. Platz der "ewigen" Bestenliste. Er überholte auf seinem Ranglisten-Vormarsch berühmte Leute wie Ex-Weltrekordler Lee Evans (USA, 43,86/1968) und Danny Everett (USA, 43,81/1992). In diesem Jahr war Merritt erst 44,00 gelaufen, 2007 hatte er 43,96 notiert. Vom Weltrekord Michael Johnsons (USA/1999) ist Merritt noch 0,57 Sekunden entfernt.

Im Ziel von Peking lag der neue Olympiasieger fast eine ganze Sekunde vor seinem Vorgänger Wariner (44,74). Auf die Zielgerade waren die beiden nach 300 m noch gleichauf eingebogen, dann setzte sich der Jüngere der beiden durch.

Wariner war schon früh klar geschlagen und riskierte offensichtlich aus Frust darüber noch die Silbermedaille, indem er die letzten Meter lustlos dem Ziel entgegen joggte. Auf Aussenbahn warf sich der 24-jährige David Neville noch als Dritter (44,80) über die Ziellinie, womit der erste Sweep (Dreifachsieg) bei den Männern in Peking für die USA Tatsache wurde.

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