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Blatter krebst zurück

Die FIFA reagiert auf das juristische Hickhack und wird das Olympia-Turnier in den internationalen Terminkalender integrieren. Ronaldinho & Co. sollen nicht mehr teilnehmen dürfen.

Nachdem sich die FIFA unter Sepp Blatter wochenlang nur an die Solidarität der Klubs appelliert hat, folgt jetzt die Kehrtwende: Gemäss seinem Präsident wird das FIFA-Exekutivkomitee Ende Mai beschliessen, dass das Olympische Fussballturnier künftig in den international verbindlichen Terminkalender aufgenommen wird.

Damit wäre die Freistellungspflicht der Vereine künftig klar geregelt: Für geschützte Termine müssen die Klubs ihre Profis freigeben. Die Ankündigung Blatters steht im direkten Zusammenhang mit dem CAS-Urteil, das die Interessen der Arbeitgeber geschützt und sich so gegen die FIFA gestellt hatte.

Blatter bekräftigte in Peking zwei Tage vor dem Final Argentinien - Nigeria die Absicht, bei den Spielen 2012 in London zum alten U23-Format zurückzukehren. Gespräche mit dem IOC folgen. Grundlegend verändern wird sich nichts. Finalist Nigeria setzt nur auf einen einzigen Akteur, der älter ist als 23. Andere Teams waren ohnehin «nur» U23-Auswahlen. Stars wie Ronaldinho, die in Peking die Massen anzogen, dürften damit an Olympischen Spielen nicht mehr teilnehmen.

si/cal

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