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US-Girls gewinnen gegen Brasilien

Die Fussballerinnen gewannen durch ein Tor von Carli Lloyd in der Nachspielzeit das dritte olympische Fussball-Gold.

Auf olympischer Höhenlage sind die USA kaum zu schlagen. Seit 1996 haben die Wegbereiterinnen des Frauen-Fussballs an den Sommerspielen ausnahmslos den Final erreicht - zweimal nun innerhalb von nur vier Jahren. Nur 2000 in Sydney unterlagen sie Norwegen knapp mit 2:3.

Über 51'000 Zuschauer strömten ins Pekinger Arbeiterstadion, wo am vergangenen Dienstag bereits die Aushängeschilder des CBF gegen Argentinien gscheitert waren. Brasilien und Olympia ist offenbar auch im Frauen-Wettbewerb eine unheilige Allianz. Technisch brillierten die Südamerikanerinnen zwar, aber zu Chancen kam nur Marta, die exzellente Nummer 10. Die brasilianische Leaderin vergab in der 72. Minute aber die Möglichkeit, eine Verlängerung zu vermeiden. Das läuferisch erstklassige US-Team hielt mit robuster Spielweise erfolgreich dagegen. Zweimal setzten die Amerikanerinnen zu gefährlichen Breaks an, die aber von der starken Keeperin Barbara entschärft wurden. Gegen Lloyds Abschluss fand aber auch die Torhüterin der «Seleção Feminina» kein geeignetes Mittel mehr.

Doublette von Bajramaj

Der Frust der Halbfinal-Niederlage gegen Brasilien war im Team der deutschen Frauen noch immer spürbar. In der ersten Hälfte funktionierte praktisch nichts. Die Japanerinnen dominierten, vergaben aber ihre besten Chancen. Erst der Exploit von Fatmire Bajramaj ersparte der DHB-Auswahl eine weitere Enttäuschung. Die 20- Jährige markierte die entscheidende Doublette (68./87.).

si/jr

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