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Nur Guerdat im Reitfinal

Die Schweizer Springreiter haben in der ersten Runde des olympischen Einzelfinals in Hongkong einen Rückschlag erlitten.

Nach dem allzu leichten ersten Umgang erreichte nur Steve Guerdat mit Jalisca Solier die zweite Runde der besten 20.

Während der Jurassier nur am 160 cm hohen Steilsprung unmittelbar nach dem Wassergraben scheiterte, sind für Pius Schwizer mit Nobless und Niklaus Schurtenberger mit Cantus die Olympischen Spiele beendet. Sie erreichten mit je zwei Abwürfen gegen Parcoursende das Ziel. «Cantus hat sich in der zweiten Hälfte des Kurses schwer getan», meinte Schurtenberger. «Er hat zwar gekämpft, war aber etwas leer. Ich habe mein Ziel in der Einzelkonkurrenz verfehlt.»

Schurtenberger schwebte wie an der WM (10.) eine Klassierung in den Top-Ten vor. Pius Schwizer haderte mit seinen zwei Versehen an den letzten beiden Sprüngen. «Ich bin vor allem aufs zweitletzte Hindernis nicht gut geritten. Vor dem Absprung hätte ich besser vier statt fünf Galoppsprünge gemacht.»

Spannende Ausgangslage

Insgesamt zehn der 34 gestarteten Reiter beendeten den Kurs über 12 Hindernisse mit 15 Sprüngen ohne Fehler. Weitere zwölf, darunter Steve Guerdat, verzeichneten nur einen Abwurf. Für Spannung im zweiten Umgang ab 16.10 Uhr ist gesorgt. Das Zeitlimit von 87 Sekunden bot keine Probleme. Die Hauptklippe bildete die Dreierkombination mit Oxer, Steilsprung und Oxer, die den Deutschen Favoriten, dem vierfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum mit All Inclusive und der Weltranglisten-Ersten Meredith Michaels-Beerbaum mit Shutterfly zum Verhängnis wurde.

si/fal

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