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Schweizer MusikhoffnungPlötzlich hat es «boom» gemacht

Die Musikerin Priya Ragu war lange ein Insidertipp. Doch das ändert sich gerade – auch deshalb, weil sie neu
bei Warner Music unter Vertrag ist.

Priya Ragu will sich mit ihrer Musik auch gegen Stereotypen wehren.
Priya Ragu will sich mit ihrer Musik auch gegen Stereotypen wehren.
Foto: Anna-Tia Buss

Eigentlich wäre Priya Ragu schon mit 16 Jahren auf der Bühne gestanden. Ihr Bruder war Teil einer St. Galler Rap-Gruppe, und die war so überzeugt von Priya Ragus Interpretation von Alicia Keys «Fallin’», dass die Jungs sie einluden, mit ihnen auf der Bühne zu performen. Auf der grossen Bühne der St. Galler Grabenhalle. Die junge Musikerin hielt damals die Vorfreude in ihrem Tagebuch fest. Weil sie es aber offen liegen liess, bekam ihr Vater Wind davon und verbot der Tochter den Auftritt. Heute würde das nicht mehr passieren: «Meine Eltern sind sehr stolz auf mich», sagt die 34-Jährige. Ihr Vater war einst selbst Musiker, trat in Sri Lanka vor Hunderten Leuten auf.

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