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Neue Corona-HotspotsJetzt stehen die Deutschschweizer schlecht da

Lange grassierte das Virus in der Westschweiz. Nun wendet sich das Blatt. Bundesrat Alain Berset appelliert: «Bitte ergreift jetzt lieber weitere Massnahmen, bevor es schiefgeht.»

In 15 Deutschschweizer Kantonen setzt sich das exponentielle Wachstum fort: Passanten in Basel.
In 15 Deutschschweizer Kantonen setzt sich das exponentielle Wachstum fort: Passanten in Basel.
Foto: Nicole Pont

In weissen Zelten in einer Lagerhalle nehmen die Genfer Abschied von ihren Corona-Toten. Niemand habe gedacht, dass es je so weit kommen könnte, schrieb die «Tribune de Genève» diese Woche, als sie über die Einrichtung der 14 provisorischen Aufbahrungszelte berichtete.

Mitten in der Trauer zeichnet sich für die Genfer nun ein Lichtblick ab – der dafür den Behörden in der Deutschschweiz Sorgen bereitet. Die Ansteckungszahlen gehen in Genf und der ganzen Romandie deutlich schneller zurück als im Rest des Landes. Just in diesen Tagen kommt der Wochenschnitt erstmals tiefer zu liegen als in einer Reihe von Deutschschweizer Kantonen. Seit Mittwoch etwa stehen St. Gallen und Basel-Stadt schlechter da als Genf, seit Donnerstag auch der Aargau. Das zeigen Auswertungen der Zahlen, welche das Interaktiv-Team dieser Redaktion sammelt.

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