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Roger Federer in DohaDie wichtigsten Erkenntnisse aus seinem Comeback-Sieg

Welche Schlüsse sich aus Roger Federers geglücktem ersten Wettkampfeinsatz seit 405 Tagen ziehen lassen. Und wie er ihn selber erlebt hat.

Zurück als Sieger: Roger Federer schlug bei seinem Comeback in Doha schon wieder einen Top-30-Gegner, den Briten Dan Evans.
Zurück als Sieger: Roger Federer schlug bei seinem Comeback in Doha schon wieder einen Top-30-Gegner, den Briten Dan Evans.
Foto: Mohamed Farag (Getty Images)

Gespannt blickte die Tennis- und Sportwelt nach Doha, und sie wurde nicht enttäuscht: Roger Federer zeigte bei seiner Rückkehr in den Wettkampf-Circuit nach 13 Monaten eine bestechende Leistung und überzeugte auch mit mentaler Stärke. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des 7:6 (10:8), 3:6, 7:5 gegen den Briten Daniel Evans (ATP 28).

Formstand:
Keinen Rost angesetzt

Federer hatte mit Evans in den vergangenen Wochen in Dubai fast täglich trainiert und gegen zwei Dutzend Sätze gespielt. Das war, wie er zugab, von Vorteil. Wohl auch deshalb wirkte er von Anfang an selbstsicher und musste nicht erst den Gegner ausloten. Der erste Aufschlag trug ihn mit einer verblüffenden Quote von 83 Prozent durch den ersten Satz und vereinfachte manches. Wie es zu erwarten war nach einer derart langen Pause, zeigten sich dafür Schwächen beim Return, auch die Fehlerquote war teilweise hoch, die Automatismen fehlten sichtlich.

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